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2019-19 STL Kalkar

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45 STL

45 STL Kalkar 12 10 september 2019 VOS Kaiser GmbH & BING Kaiser VOS Kaiser GmbH BING Kaiser east east - - west connections T +49 (0) 62 23 86 16 26 +49 (0) 62 23 86 16 26 F +49 (0) 62 23 86 16 53 +49 (0) 62 23 86 16 53 M +49 (0) 170 35 73 922 +49 (0) 170 35 73 922 E tiberius.kaiser@bingvoskaiser.de tiberius.kaiser@bingvoskaiser.de I www.bingvoskaiser.de www.bingvoskaiser.de TEKENINGEN BINNENVAARTSCHEPEN STANDNR 107 NIEUWBOUW CASCO’S GOEDKEURING WWW.BINGVOSKAISER.DE ADVIES STL STANDNR ... dé school voor varende kinderen vanaf 3 jaar www.lovk.nl w STL KALKAR standnr 177 t • Hellinganlage bis 110 m Länge • Stevendock 450t • Zertifi ziert nach EN ISO 9001:2008 • Fachbetrieb gemäß WHG • Werft im Schutzhafen Köln Mülheim mit Tankerliegeplatz Kölner Schiffswerft Deutz GmbH & Co.KG Auenweg 173, 51063 Köln | Telefon +49 (0) 221.98 10 88-0 | Telefax +49 (0) 221.98 10 88-6 | info@ksd-koeln.de | www.ksd-koeln.de

44 STL Kalkar 13 10 september 2019 Logistiker fordern schifffahrtsgerechtere Verkehrs- und Klimapolitik Die Stärkung des Güterverkehrs über Wasserstraßen und Schiene spielt bei der Bewältigung sowohl ökonomischer als auch ökologischer Herausforderungen eine große Rolle. Mit den Masterplänen Binnenschifffahrt und Schienengüterverkehr liegen geeignete Konzepte vor. Nun kommt es darauf an, die Maßnahmenpakete rechtzeitig umzusetzen, hieß es beim 11. Netzwerkforum SchifffahrtHafenLogistik in Duisburg. Gerade in Zeiten umfangreicher Debatten über Klima und Verkehrswende sollten Politik, Wirtschaft, Branchenverbände und Wissenschaftler das Gespräch suchen und gemeinsam Lösungsvorschläge diskutieren. Dieses Ziel steckt sich seit Jahren das Netzwerkforum Schifffahrt- HafenLogistik. Als Veranstalter begrüßten das Kompetenznetz Logistik.NRW und der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (VVWL) am 28. August bei der IHK in Duisburg etwa hundert Entscheider aus Schifffahrt, Häfen, Logistik und Industrie. Investitionsbeschleunigung VVWL-Geschäftsführer Christoph Kösters forderte zum Auftakt der Veranstaltung nachhaltige Ansätze und eine schnellere Umsetzung von Infrastrukturinvestitionen. Nur so könnten NRW und Deutschland ein wettbewerbsfähiger Industrie- und Logistikstandort und zugleich Vorreiter in Sachen Klimapolitik bleiben. Dabei sollten Binnenschifffahrt und Schienengüterverkehr gestärkt werden. „Eine Klimapolitik, die heimische industrielle Wertschöpfung und Logistikprozesse so erschwert, dass sie hier keine Zukunft haben, würde nur zu Standortverlagerung und noch höheren Emissionen führen“, mahnte Kösters. Ohne Schifffahrt und Logistik könnten viele Industriebetriebe in NRW laut Burkhard Landers In zwei Diskussionsrunden wurden die Masterpläne Binnenschifffahrt und Schienengüterverkehr sowie die Standortpolitik in NRW diskutiert. (Foto VVWL/NRW) schon lange nicht mehr produzieren. Der IHK-Präsident betonte in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit der Sohlenstabilisierung des Rheins zwischen Duisburg und Stürzelberg. Er forderte darüber hinaus ein Sonderprogramm zur Schleusensanierung und einen Masterplan für den Umgang mit Niedrigwasser. Es ginge nicht an, so Landers, dass Unternehmen wie evonik selbst Schleusen reparierten, um das Schleusennetz nutzen zu können. Keine Alternative zum Rhein Für thyssenkrupp Steel Europe gibt es keine echte Alternative zum Rhein. Nach Angaben von Ingo Brauckmann, CEO Business Unit Logistik bei thyssenkrupp, hat das Niedrigwasser 2018 dem Konzern einen gut dreistelligen Millionenbetrag gekostet. Thyssenkrupp Steel Europe setzt für rund 80 Prozent der Transporte Bahn und Binnenschiff ein. Nach dem Dürre-Jahr 2018 hat das Unternehmen Vorsorge getroffen. Es wurden neue Leichter beschafft und Schiffe umgerüstet. Darüber hinaus wurde die Bahnversorgung sichergestellt. Allerdings lasse sich laut Brauckmann nur mit der Bahn vor allem die Rohstoffversorgung nicht darstellen. Auf eine leistungsfähige Wasserstraßeninfrastruktur ist auch die in Duisburg ansässige Imperial Logistics Internation angewiesen. Um Rückverlagerungen vom Binnenschiff auf andere Verkehrsträger zu vermeiden, müssten Wasserstraßenprojekte beschleunigt werden. Nur so könne das Binnenschiff konkurrenzfähig bleiben, sagte Steffan Bauer, Senior Vice President Operations Shipping bei Imperial. Kosten-Nutzen- Bewertung Roberto Spranzi (DTG Deutsche Transport-Genossenschaft) sprach sich für eine Priorisierung von Wasserstraßenprojekten nach dem Ausmaß ihres jeweiligen Nutzens aus. Er verwies auf die Kosten- Nutzen-Bewertung hochprofitabler Projekte wie die Sohlenstabilisierungen an Nieder- und Mittelrhein im Vergleich zu einem Projekt wie dem Elbe-Lübeck-Kanal. Brücken sollten erhöht werden, um die Kapazitäten der Containerschifffahrt besser auszunutzen. Spranzi bedauerte, dass die Negativbescheinigung beim Schwerlastverkehr entfallen ist. Dieser Verfahrensschritt habe in der Vergangenheit große Mengen Schwergut auf das Fluss- und Kanalnetz gebracht. „Stattdessen fahren jetzt Lkw aufgrund der maroden Infrastruktur hunderte von Umweg-Kilometern.“ Die nordrheinwestfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser stellte die Klimapolitik ihrer Regierung vor. Als einen wichtigen Baustein zum Erreichen der Klimaziele nannte sie möglichst emissionsarme Antriebstechniken aller Verkehrsträger. Die Binnenschifffahrt sei durch Hoch- sowie Niedrigwasser direkt vom Klimawandel betroffen, zugleich aber auch Teil der Lösung. Eine Umrüstung älterer Schiffsmotoren zur Minderung der Emissionen sei ein weiterer Schritt dahin, den Güterverkehr auf den Wasserstraßen noch umweltfreundlicher zu gestalten. Dass dies gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung darstelle, müsse laut Heinen-Esser bei der zukünftigen Entwicklung der Fördermöglichkeiten berücksichtigt werden. Masterpläne Schiene und Schiff In einer Diskussionsrunde zu den Masterplänen für Binnenschifffahrt und Schienengüterverkehr drängten Wirtschaftsvertreter auf eine schnelle Umsetzung dieser Pläne. Laut Dr. Arndt Glowacki (evonik) müsse dabei der Zwiespalt zwischen Personalmangel und notwendigem Fortschritt überbrückt werden. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt arbeite insgesamt gut, aber es fehlten weiterhin zahlreiche Planstellen. Die Umsetzung der Masterpläne erfordert auch eine entsprechende Finanzierung. Hier ist laut Achim Wehrmann von der Abteilung Wasserstraßen und Schifffahrt im Bundesverkehrsministerium das Parlament bei den haushalterischen Entscheidungen gefragt. Wehrmann verwies auf die bisherige Schieflage zwischen dem tatsächlichen Bedarf und dem vorhandenen Budget, aber auch zu den tatsächlich planerisch und baulich abrufbaren Mitteln. In der Vergangenheit habe es lange Versäumnisse zur Ertüchtigung der Infrastruktur gegeben. Mittlerweile habe sich die politische Sichtweise geändert und die Planverfahren seien weniger komplex geworden. Besseres Image Wolfgang Birlin (RheinCargo) hält neben strategischen Masterplänen auch kurzfristige Maßnahmen für erforderlich. Beispielsweise bei der Darstellung der Berufe in der Binnenschifffahrt. Außer den Verbänden sieht Birlin dabei auch die Unternehmen selbst in der Pflicht. Werner Spionkowski (Ruhrmann Logistik) stellte die Verbesserung des Images der gesamten Logistik in den Fokus. Der Mengenrückgang der Binnenschifffahrt in 2018 sei nicht nur dem extremen Niedrigwasser geschuldet. Vielmehr gebe es einen marktweiten Rückgang bei bestimmten Massengütern, beispielsweise bei der Kohle. Laut Ulrich Reuter, Sprecher für Binnenschifffahrt der FDP-Landtagsfraktion, hat das Land NRW trotz der endgültigen Handlungskompetenz des Bundes viel für die Binnenschifffahrt getan. Er zeigte sich zuverlässig, dass durch einen Schulterschluss der Industrie und Verbände mit der Politik die ambitionierten Klimaziele erreicht werden können. Maiden B.V. heeft voor u de volgende vacatures beschikbaar KAPITEIN / STUURMAN / MATROOS Voor meer informatie of solliciteren; neem contact op via onderstaande gegevens. Maiden B.V. | T 06-24 55 25 81 | E info@maidenbv.nl www.tmlg.eu Wij zijn een uitzendbureau met een strekking over geheel Europa. Wij bieden u bemiddeling en verhuur aan van ons Slowaaks en Tsjechisch scheepspersoneel. 00421 948 699 352 00421 918 828 726 tmlg.info1@gmail.com info@tmlg.eu

De Binnenvaartkrant