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2012-06

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De Binnenvaartkrant 50

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De Binnenvaartkrant 51 13 maart 2012 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Contargo integriert neue Standorte ins Netzwerk Der Containerlogistiker Contargo hat rückwirkend zum 3. Januar sechs Terminals vom englischen Logistiker Wincanton übernommen und Beteiligungen an drei weiteren Terminals erworben. Die neuen Standorte wurden bereits ins Contargo- Netzwerk integriert. Die Standorte Mainz und Frankfurt-Ost wurden mit dem Contargo-Terminal Koblenz als ‘Contargo Rhein-Main‘ zusammengeführt. Der Contargo-Terminal Ludwigshafen wurde mit dem Terminal Mannheim zu ‘Contargo Rhein- Neckar‘ zusammengefasst. Der Contargo-Terminal Wörth und der ehemalige Wincanton-Terminal in Karlsruhe wurden zu ‘Contargo Wörth-Karlsruhe‘ gebündelt. Zudem integrierte Contargo drei weitere Containerterminals in das bestehende Netzwerk. Sie firmieren unter ‘Contargo Neuss‘, ‘Weil am Rhein‘ und ‘Worms‘. Im niederländischen Zwijndrecht bleibt die Rhinecontainer als eigenständige Marke erhalten. In Ridderkerk bei Rotterdam verstärkte sich Contargo mit der Contargo Network Trucking. Insgesamt verfügt Contargo nun über 25 Containerterminals in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Dritter Geschäftsführer Von der jüngsten Übernahme verspricht sich Contargo mehr Kapazität, Frequenz und Flexibilität. Zum 10. Februar wurde die Geschäftsführung des Unternehmens erweitert. Neben Thomas Löffler und Heinrich Kerstgens zeichnet nun auch Konrad Fischer für Contargo verantwortlich. Fischer arbeitete in den vergangenen 25 Jahren bei Wincanton, deren intermodalen Aktivitäten in Mannheim er zuletzt verantwortete. (Foto Contargo) Zukunft Straubing: Biomassenlogistik Die Zukunft des Straubinger Hafens liegt in der Biomassenlogistik. Dank Biomasse stieg der Wasserumschlag im Hafen voriges Jahr um fünf Prozent auf 637.000 Tonnen an. Der Gesamtumschlag betrug 4,2 Millionen Tonnen, was für den niederbayerischen Donauhafen ein Rekordergebnis war. Über drei Viertel aller Schiffsgüterumschläge im Hafen liegen bereits im Bereich von nachwachsenden Rohstoffen-Tendenz steigend. In der chemischen Industrie wird der Anteil nachwachsender Rohstoffe weiter zunehmen. Davon kann Bayern, mit seiner Land- und Forstwirtschaft, aber vor allem auch mit der Transportachse Donau profitieren. Olympia-Zug reist übers Wasser Im größten deutschen Eisenbahnfährhafen Sassnitz wurde der erste von 38 Regionalzügen der Siemens AG nach Russland verschifft. Der fünfteilige Zug reist mit der Fähre über die Ostsee in den russischen Seehafen Ust Luga und rollt anschließend über den Schienenweg nach Sankt Petersburg. Der Transport vom Siemens- Werk in Krefeld bis nach Sankt Petersburg dauert etwa vier Wochen und startete Mitte Februar, als ein Binnenschiff die Wagen vom Krefelder Hafen nach Amsterdam brachte, wo die Fracht auf ein Küstenmotorschiff umgeladen wurde. Anschließend ging es über die Nord- und Ostsee in den Fährhafen Sassnitz auf der Insel Rügen. Ein Transport über die Straße oder die Schiene bis nach Russland wäre aufgrund der Ausmaße des Zuges und seiner russischen Spurweite nicht möglich gewesen. Im April starten in Russland die Zulassungsfahrten mit dem Zug, der im Februar 2014 die Sportler und Zuschauer der Olympischen Winterspiele in Sotschi zu den Sportstätten in den Bergen bringen soll. Die BioCampus Straubing, eine Schwestergesellschaft der Hafen Straubing-Sand GmbH, zeigt auf dass die neue europäische Makroregion Donauraum zur künftigen Entwicklungsachse für die Bioraffinerien einer Grüne Chemie avancieren kann. In der Konzeption Green Chemistry Belt zeigt Straubing die Wertschöpfungskette der neuen Bioökonomie auf. Die Biomassen aus der Donauregion sollen dezentral geerntet, regional verdichtet und an zentralen Hafenstandorten industriell genutzt werden. Entscheidend für den Erfolg dieser Konzeption ist neben dem Benchmark des Ölpreises, die wirtschaftlich und ökologisch effiziente Bereitstellung der Biomassen für die industrielle Nutzung. Sicher scheint allerdings das die logistischen Herausforderung für den Rohstoffwandel nur an trimodalen Hafenstandorten gemeistert werden können. Straubing als Region der Nachwachsenden Rohstoffe gilt hier als Brückenkopf des Green Chemistry Belt. Mit einem Gesamtumschlag von 4,2 Millionen Tonnen verbuchte der Hafen im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis. Damit die Schiene künftig stärker genutzt werden kann, plant der Hafen ein neues KV-Terminal im östlichen Hafenbereich. Das Planfeststellungsverfahren für dieses Projekt wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Sobald das Eisenbundesamt den Förderbescheid erteilt, könnte mit dem Bau des Containerterminals noch in diesem Jahr begonnen werden. Für neue Impulse im Hafen sorgte die Ansiedlung der Erzeugergemeinschaft Bayernhof. Sie übernahm als Agrarhändler das Holzpelletwerk der insolventen Enviva und bringt über ein neues Förderband Getreideverladungen auf die Donau bringt. Green Chemistry Belt verfolgt das Ziel entlang der Donau eine stufenweise Bioraffinerie zu entwickeln in der biogene Rohstoffe dezentral geerntet, in regionalen Anlagen charakterisiert und zentral veredelt werden. Fotowettbewerb Niederfinow bereitet sich auf ein Festjahr vor: 2014 soll nicht nur das 100- jährige Bestehen des Oder-Havel-Kanals gefeiert werden, sondern auch der 80. Geburtstag des alten Hebewerkes sowie die Einweihung des neuen Hebewerkes. Aus diesem Anlass findet ein Bootskorso auf dem Kanal von Berlin bis Stettin statt. Der Förderverein Schiffshebewerke Niederfinow ruft zu einem Fotowettbewerb auf. Teilnehmer sollen mit Fotos und Erzählungen die Geschichte des Kanals lebendig werden lassen. Beiträge sind bis zum 31. Dezember 2012 beim Verein einzureichen. Im Frühjahr 2013 wird eine Jury die Einsendungen begutachten. Die besten Einsendungen werden im Jubiläumsjahr in Ausstellungen zum Thema ‘100 Jahre Oder-Havel-Kanal – erlebt‘ präsentiert. Jedes Foto muss mit Datum und Ort der Aufnahme, sowie Angaben zum Teilnehmer, versehen werden. Die Textbeiträge sollen eine Beziehung zum Foto herstellen. Einsendungen an: Förderverein Schiffshebewerke, z. H. Andreas Kage, Raumerstraße 17, 16225 Eberswalde. Weitere Informationen unter www. schiffshebewerk-ndf.de Staustufe Decin Das tschechische Umweltministerium hat die Dokumentation zu den Umweltauswirkungen der geplanten Staustufe in der Elbe bei Decin ergänzt. Dabei wurden unter anderem die erwarteten Auswirkungen auf NATURA 2000-Gebiete aufgenommen. Behörden und Öffentlichkeit in Deutschland dürfen bis zum 4. April auf die ergänzten Unterlagen reagieren. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat die Behörden angewiesen die ergänzten Unterlagen gründlich zu prüfen „Wir müssen auf jeden Fall alle Möglichkeiten nutzen um negative Auswirkungen auf die Umwelt in Sachsen nicht zuzulassen.” Bereits im Februar 2011 hatte eine Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zu den Unterlagen stattgefunden. Das sächsische Umweltministerium äußerte Bedenken bezüglich des Natur- und Artenschutzes. Danach hatte Tschechien die Pläne überarbeitet. Die neue Staustufe soll bei Schifffahrtskm 98,98, nahe der deutschen Grenze, errichtet werden und die Befahrbarkeit der Elbe verbessern. Die Baukosten werden mit etwa 200 Millionen Euro veranschlagt. Freie Fahrt für Fische Wasserstraßen sollen für Fische wieder durchgängig gemacht werden. Deshalb will der Bund bis 2027 insgesamt 250 Staustufen mit Fischwechselanlagen ausstatten lassen. Die Maßnahmen werden in drei Phasen umgesetzt, wobei 46 Maßnahmen noch vor 2015 gestartet werden. Die Reihenfolge wurde vom Bund in einem Priorisierungskonzept festgelegt, für dessen Ausführung die WSV zuständig ist. Die Behörde wird dabei flankiert von den Bundesanstalten für Gewässerkunde und Wasserbau. Der Bund stellt für das Projekt Gelder in dreistelliger Millionenhöhe bereit.

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