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2011-05

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De Binnenvaartkrant 26 1

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De Binnenvaartkrant 27 1 maart 2011 DE BINNENVAARTKRANT REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Oeltrans beantragt Insolvenz Der Insolvenzantrag des Hamburger Befrachtungsunternehmens Oeltrans hat viel Rauch aufsteigen lassen. Weitere Insolvenzen werden nicht ausgeschlossen. Es gab schon länger Gerüchte über Zahlungsprobleme bei Oeltrans. „Man hörte bereits vor Monaten von Kollegen, dass sie nur zögerlich bezahlt wurden“, sagen zwei deutsche Schiffseigner, die für Oeltrans gefahren sind. „Dann hat man erfahren, dass auch die Bunkerstationen nicht an ihr Geld kamen. Das waren erste Hinweise.“ Sie wundern sich aber über die hohen Außenstände, die viele Schiffseigner angeblich haben. „Es ist tragisch, aber vielleicht sollte man sich als Schiffseigner mehr um seine wirtschaftlichen Belange kümmern und rechtzeitig reagieren, wenn einer nicht bezahlt. Wir sind nun mal Unternehmer. Es gehört dazu dass man die Risiken Der Abwärtstrend in der Neckarschifffahrt wurde im vergangenen Jahr gestoppt und durch Wachstum abgelöst. Binnenschiffe transportierten 7,2 Millionen Tonnen und somit 6% mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis hätte laut WSA Heidelberg noch besser ausfallen können, wenn die Schifffahrt nicht im Dezember durch Hochwasser gestoppt worden wäre. Das WSA schätzt die Einbußen durch die Hochwassersperre auf rund 100.000 Tonnen. Neben Baustoffen, Salz, Kohle und landwirtschaftlichen Erzeugnissen werden auf dem Neckar auch Container transportiert. Im vergangenen Jahr waren es 27.650 TEU und somit 8,1% mehr als im Jahr 2009. „Gerade dem Containerverkehr fällt eine immer größere Bedeutung zu, da hier hochwertige Güter mit hoher Wertschöpfung transportiert werden“, so das WSA. Rund 65 Prozent aller Ladungen Rheinverschmutzer schneller vermittelt Binnenschiffer die illegal Chemikalien in den Rhein spülen, sollen künftig besser strafverfolgt werden können. Der Bundesrat stimmte einer entsprechenden Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung zu. Weil die im Melde- und Informationssystem des Bundes (MIB) erfassten Daten über Gefahrguttransporte bereits nach einigen Stunden richtig einschätzt. Es nutzt aber keinem, jetzt Öl ins Feuer zu gießen. Für die betroffenen Schiffer und ihre Familien ist dies eine Tragödie.” “Der Markt ist im Allgemeinen sehr schlecht und einige werden sicherlich Probleme mit der Bank bekommen. Viele haben auch ihre Bunkerrechnungen über Oeltrans bezahlen lassen. Wenn sich herausstellt, dass das Geld nicht an die Bunkerstationen weitergeleitet worden ist, haben sie nicht nur keine Fracht bekommen, sondern müssen zusätzlich noch ihren Treibstoff bezahlen. Das könnte weitere Insolvenzen nach sich ziehen.“ Kritik Auf der Schiffsliste des Befrachters stehen rund 100 Tanker, davon 40 Prozent Doppelhüllenschiffe. Befürchtet wird dass vor allem die Einhüllentanker nur schwierig eine neue Beschäftigung finden werden. wurden im vergangenen Jahr stromauf zu den Neckarhäfen Heilbronn, Stuttgart und Plochingen Auf Internetforen wurde in der vergangenen Woche eifrig über mögliche Ursachen für die Probleme der Oeltransgruppe diskutiert. Es gab viel Kritik an dem Unternehmensmanagement. Es wäre aber zu einfach, so meinen die beiden interviewten Partikuliere, um nur mit dem Finger auf Öltrans zu zeigen. „Wenn man die Sache wohlwollend betrachtet, haben uns im vergangenen Jahr drei Monate Geschäft gefehlt. Bis Mitte 2009 gab es noch überhaupt keine Probleme. Dann fehlte 2009 aber das Herbstgeschäft und dementsprechend die Umsätze. Der Winter hat dann bis Februar gedauert. 2010 gab es wieder kein Herbstgeschäft. Der frühe Wintereinbruch führte dann zu dem kuriosen Umstand, dass wir innerhalb von einem Jahr zweimal vor Eis gelegen sind. Danach kam das Hochwasser und der Verkehr brach zusammen. Und letztendlich fiel die Waldhof um. Murphys Gesetz.“ befördert. Die übrigen 35%, Salz und Eisenschrott, wurden zu Tal transportiert. Etwa 200.000 Tonnen gelöscht werden und den Ermittlungsbehörden nicht zur Verfügung stehen, können Umweltsünder bislang nur schwer vermittelt werden. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hatte daher eine Bundesratsinitiative eingebracht, um die Daten künftig länger zu speichern. NRW hält acht bis zehn Tage für angemessen. Die Initiative wurde einstimmig von allen Bundesländern angenommen. NRW-Verkehrsminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) spricht von einem Etappenerfolg für den Umweltschutz. Im vergangenen Jahr seien in NRW 18 Fälle registriert worden, die auf eine illegale Verklappung von Ladungsresten durch Binnenschiffer hinweisen. Der BDB begrüßt den Vorstoß der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Der Verband selbst fordert „Hier zeigt sich auch die katastrophale Lage der Tankschifffahrt. Verlader wollen Doppelhüllen haben, aber man bezahlt sie genauso wie ein Einhüllentanker. Auch Oeltrans hat aus Wachstumsbedürfnissen heraus neue Doppelhüllen bauen lassen, weil die Verlader das wollen. Vielleicht hat man sich übernommen. Vielleicht hätte man im Hause Oeltrans früher die Charterraten anpassen müssen. Bitter ist, dass diejenigen, die treu die Stange gehalten haben, nun dafür bestraft werden.“ Nach Meinung der beiden Binnenschiffer ist ein gigantischer Flurschaden entstanden: „Das Schlimme ist dass so viele Existenzen daran hängen. Viele werden sich jetzt Mut einreden und neu aufstellen müssen. Das Gewerbe kann diese traurige Geschichte überhaupt nicht gebrauchen.“ Neckarschifffahrt hat Krise überwunden Neckarschiff in Rockenau. (Foto WSA Heidelberg) werden jährlich vom einen Neckarhafen in einen anderen gefahren. seit einigen Jahren die Speicherung der Daten für Zwecke der besseren Verfolgung beim Bund ein. Wann die Gesetzesänderung kommt, ist unklar. Der Bund möchte, dass die Bundesländer Vorschläge zur Gesetzesänderung erarbeiten, weil angeblich beim Bundesverkehrsministerium keine Kapazitäten vorhanden sind. NRW sieht aber den Bund in der Verantwortung. Köln: Leinen los für Rundfahrten Auch in diesem Jahr finden in Köln wieder Rundfahrten durch den Hafen statt. Im Herbst 2010 waren von der KölnTourist zwei Testrundfahrten organisiert worden. Wegen des großen Erfolgs – beide Fahrten waren komplett ausgebucht – wurden die Hafenrundfahrten fest ins Programm aufgenommen. Ab 4. März heißt es an jedem ersten Freitag im Monat Leinen los. Das Schiff startet um 10.00 Uhr am Anleger 10 (KölnTourist) unmittelbar unterhalb des Musical Domes. Von dort aus geht die Fahrt zum Rheinauhafen. Weitere Ziele sind der Mülheimer Hafen und der Hafen Niehl II in direkter Nähe zu den Ford-Werken. Fachleute des Kölner Hafenbetriebes erklären den Gästen, was am Ufer zu sehen ist. Die Fahrt dauert zwei bis drei Stunden und endet am Altstadtufer. Weitere Informationen unter www.hgk.de. 234 Schiffsunfälle Auf den nordrhein-westfälischen Wasserstraßen ereigneten sich im vergangenen Jahr 234 Unfälle mit Frachtschiffen. In jedem vierten Fall waren Gefahrguttransporter verwickelt. Fünfmal sind gefährliche Stoffe ins Wasser geraten. Sie hatten nach Angaben der Duisburger Polizei keine Auswirkungen auf Fauna und Flora. Angesichts der rund 260.000 Schiffsbewegungen stuft die Polizei die Zahl der Schiffsunfälle als gering ein. Auf den rund 900 Kilometern Wasserstraße in NRW wurden 2010 rund 225 Millionen Tonnen Güter transportiert. Logport I zwei Tage gesperrt Vom 11. bis zum 14. März ist die Einfahrt zum Hafen Duisburg- Rheinhausen (Logport I) ganztägig gesperrt. Die Open Grid Europe ersetzt an diesem Wochenende die Rohrbrücke, über die eine Erdgasleitung die Hafeneinfahrt kreuzt. Durch die Leitung werden Industriebetriebe im Duisburger Raum mit Gas versorgt. Die Rohrbrücke wird durch eine neue Stahlfachwerkbrücke ersetzt. Die neue Brücke wird komplett vormontiert und per Schiff angeliefert. Die Montage erfolgt durch einen 50 Meter hohen Schwimmkran und einen 450 Tonnen schweren Mobilkran.

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