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2010-10

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De Binnenvaartkrant 32

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De Binnenvaartkrant 33 11 mei 2010 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Blockaden um höhere Frachten beendet Mit dem Unterschreiben eines Konfliktbeendigungsprotokolls sind die Blockade-Aktionen französischer Binnenschiffer vorerst beendet. Die Auswirkungen der Blockaden waren in der vergangenen Woche bis in Trier zu spüren, wo Binnenschiffer nicht weiterkamen und teilweise umkehren mussten. Zu den Blockaden aufgerufen hatte die französische Schifferorganisation La Glissoire, die unter anderem erreichen will dass nicht mehr unter dem Kostpreis gefahren werden darf. In den vergangenen Wochen blockierten Mitglieder der Organisation zunächst die Wasserstraßen im Norden Frankreichs und später auch Seine und Mosel. Frachtraten halbiert Ab dem 28. April war die Schleuse in Thionville blockiert. Protestierende Schiffer hatten ihre Schiffe so hingelegt dass eine Schleusendurchfahrt nicht mehr möglich war. Der deutsche Binnenschifffahrtsunternehmer Hans-Peter Duhr war Zeuge der Blockade. „Hiermit wird einer größeren Öffentlichkeit bewusst gemacht, dass heute für weniger als die Hälfte der kalkulatorisch 25.000 Tonnen Schiffsraum blockierte vergangene Woche in Besch die Mosel. (Foto Hans-Peter Duhr) korrekten Frachtraten von 2008 gefahren wird“, so Duhr. „Und das bei gestiegenen Kosten für Material und Personaleinsatz.” “Offenbar ist einem großen Teil der sympathisierenden Partikuliere klar geworden dass es betriebswirtschaftlich keine Rolle mehr spielt, ob man zu den momentanen Frachtraten fährt oder liegt. Es gilt an die Verantwortung aller zu appellieren den berechtigten Forderungen der Blockierer entgegenzukommen und danach für eine europaweite Kapazitätsanpassung die Weichen zu stellen.“ Anti-Krisen-Protokoll In Thionville lagen vergangene Woche infolge der Blockade bis zu 40 Schiffe fest. Auch an anderen Liegeplätzen an der Mosel mussten Frachtschiffe eine Zwangspause einlegen. Zahlreiche Schiffe wurden in Besch an der deutsch-luxemburgischen Grenze abgeladen, wonach ihre Fracht auf Lkws nach Frankreich gebracht wurde. Es wurden auch einige Frachter nach Dillingen umgeleitet. Nachdem ein Gericht ein Zwangsgeld von 4.000 Euro verhängt hatte für jeden Tag, an dem die Blockade weiter andauern würde, gaben die protestierenden Schiffer die Schleuse Thionville am 5. Mai wieder frei. Etwa zur gleichen Zeit unterschrieb La Glissoire in Paris ein vom französischen Transportministerium erarbeitetes Protokoll zur Beendigung des Konflikts. Das Transportministerium wird in Zukunft kontrollieren ob Schiffer und Befrachter nicht unter dem Kostpreis arbeiten. Außerdem soll ein Modul zur Kostenpreisberechnung entwickelt werden. Die Regierung hat auch versprochen die Gasölpreise zu indexieren und ihre Unterstützung der Modernisierung der Binnenschifffahrt fortzusetzen. Unter der Voraussetzung dass diese Maßnahmen auch praxistauglich sind, hat La Glissoire ihre Aktionen vorerst beendet. Unruhe in Belgien In Belgien schienen sich wallonische und flämische Binnenschiffer zunächst den Protesten ihrer französischen Kollegen anschließen zu wollen. Am 30. April protestierten überwiegend wallonische Binnenschiffer vor dem Hafenhaus in Brüssel, wo der belgische Dachverband der Binnenschifffahrt FBB seine Jahresversammlung abhielt. „Wir verdienen heute etwa 50% weniger als früher“, so der belgische Binnenschiffer Vincent Walraven. „Es reicht nicht einmal mehr, um das Gasöl zu bezahlen. Verschiedene Kollegen haben die Bücher bereits schließen müssen, was sehr bedauerlich ist.“ In Wallonien kam es am 5. Mai zu kurzen Aktionen. Dagegen wurden die geplanten Blockaden einiger flämischen Schleusen kurzfristig abgeblasen. Stattdessen trafen sich die Binnenschifffahrtsorganisationen am vergangenen Donnerstag mit dem belgischen Staatssekretär für Mobilität, Etienne Schouppe, um über die Probleme zu reden. Laut Schouppe wird auch in Belgien ein Gesetz vorbereitet, das Transporte unter dem Kostpreis strafbar macht. Durch die politische Lage im Land habe sich die Billigung des Gesetzentwurfes jedoch verzögert. Die belgischen Binnenschifffahrtsorganisationen fordern dass Belgien im Rahmen des EU-Vorsitzes Ordnung schafft in der europäischen Binnenschifffahrt. Hohe Auszeichnung für Karl Müßig Im Bremen ist Karl Müßig das Verdienstkreuz am Bande verliehen worden. Der Bremer Staatsrat Matthias Stauch würdigte Müßigs „unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz für den selbständigen Mittelstand in der Binnenschifffahrt“, insbesondere für die Entwicklung der maritimen Wirtschaft in der Weser-Region und der Binnenschifffahrt auf der Weser. Karl Müßig habe sich zudem in besonderer Weise durch sein Mitwirken im Vorstand des BDS und durch die Gründung der ERSTU verdient gemacht. Karl Müßig hat den Beruf des Binnenschiffers an Bord des Schiffes seines Vaters gelernt. Nach dem Erwerb des Schifferpatentes konzentrierte er sich auf die Tankschifffahrt. 1969 wechselte er an den Schreibtisch und disponierte die eigene Flotte. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagierte sich Müßig für die gesamte Branche. Bis März 2002 war er zudem Vorsitzender des Binnenschiffervereins Bremen, der im April 2009 das 75jährige Jubiläum feiern konnte. Bremens ehemaliger Bürgermeister Klaus Wedemeier machte deutlich dass sich Müßig mit besonderem Engagement auch für die Umsetzung eines zukunftsund bedarfsorientierten Neubaus der Mittelweser-Schleusen in Dörverden und Minden eingesetzt habe. Er bezeichnete ihn in diesem Zusammenhang als „einen der Väter des Schleusenbaus“. Karl Müßig (links) und Matthias Stauch. (Foto Senatspressestelle Bremen) DEK: Schleusen werden ersetzt Die Planungen für den Umbau der Nordstrecke des Dortmund- Ems-Kanals werden geändert. Alle fünf Schleusen in diesem Kanalabschnitt sollen nun durch größere Schleusen ersetzt werden. Durch die Anpassung des Kanals soll der DEK zwischen Bevergern und Gleesen für Großmotorgüterschiffe befahrbar werden. Das Projekt wird seit Jahren vorbereitet. Beabsichtigt war, die fünf Schleusen Bevergern, Rodde, Venhaus, Hesselte und Gleesen auf drei zu verringern und die verbleibenden Schleusen durch neue, größere Schleusen zu ersetzen. Aus neuen Untersuchungen ist aber hervorgegangen dass die Grundwasserverhältnisse komplizierter sind als angenommen, was zu einer erheblichen Kostensteigerung führen würde. Daher wird nun umgedacht: Nach dem neuen Plan sollen alle fünf Schleusen durch neue, größere Schleusen ersetzt werden. Außerdem sollen die dazugehörigen Vorhäfen vergrößert werden. Die Kosten werden sich auf rund 450 Millionen Euro belaufen. PGBi unterstützt Vollendung Saale-Ausbau Industrie und Binnenschifffahrt in Sachsen-Anhalt drängen auf die zügige Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens zum Bau des Saale-Seiten-Kanals. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat auch der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) diese Entscheidung gefordert. Vor kurzem führte VHdS-Präsidnet Manfred Sprinzek Gespräche mit den Mitgliedern der parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt (PGBi), MdB Torsten Staffeldt (FDP) und Matthias Lietz (CDU/CSU). Beide sicherten dem VHdS die Fortsetzung der bereits in den vergangenen Legislaturperioden erfolgten Unterstützung der jeweiligen PGBi bei der Vollendung des Saaleausbaus zu. Matthias Lietz wird den 56. Schiffertag in Alsleben an der Saale besuchen. Das deutschlandweite Treffen von Schiffervereinen findet statt am 14. und 15. Mai und wird in seiner nunmehr 56-jährigen Geschichte erstmals in den neuen Bundesländern durchgeführt. Die Schiffbarmachung der Saale mit Schleusenkanal Tornitz wird im Mittelpunkt der Tagung stehen.

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