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2010-07

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De Binnenvaartkrant 42

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De Binnenvaartkrant 43 30 maart 2010 VistaPrima pflückt Sterne vom Firmament VON JOHAN DE WITTE Nur wenige Minuten sind zwischen meiner übervollen Agenda und der neo-klassizistischen Eingangshalle der VistaPrima. Gastfreundlichkeit, Verwöhnerei und sanfte Musik in angenehmem Luxus umringen mich wie eine Therapie. Plötzlich ist man im Urlaub und realisiert man sich, dass für diese fünf Sterne die Planer viel Arbeit gemacht haben. Die VistaPrima besticht durch ihr Modell und ihre Farben. Das Flusskreuzschiff wurde gebaut für die Scylla Tours aus Basel und wird gechartert von der 1A Vista Reisen GmbH in Köln. Scylla Tours ließ den qualitativ hochwertigen Kasko bei Vahali in Belgrad bauen. Nachdem Vahali Gendt das Unterwasser- Equipment installiert hatte, wurde das Schiff bei Da-Capo in Hardinxveld-Giessendam zum Flusskreuzer promoviert. Robert Reitsma von Scylla Tours hat viel Erfahrung mit dem Bau von Flusskreuzschiffen. Seit sein Vater mit dem Neubau von Flusskreuzschiffen anfing, ist dies bereits die Nummer 18. Roberts Vater macht immer noch gerne aktiv mit. Er setzt sich zum Gespräch dazu. „Selbstverständlich ähneln sich die Schiffe, aber trotzdem sind sie alle einzigartig. Wir versuchen Ideen und Gesetzesvorschriften zu kombinieren, damit wir den klassischen Scylla-Stil erhalten.“ (Fotos Johan de Witte) „Bei jedem Neubau nehmen wir alle technischen Neuigkeiten mit in die Überlegungen. So haben wir an Bord dieses Schiffes gemeinsam mit der Firma Klimaatservice die Wasserreinigung verbessert. Außerdem haben wir gemeinsam mit der Firma BAM das TV-, Info- und Sprechanlagesystem digitalisiert.“ Verbesserungen „Wir streben immer nach Verbesserungen. Erwähnenswert ist auch das Vibrations- und Geräuschniveau auf diesem Schiff. Wir haben die Geräuschquellen isoliert. Es stellte sich heraus dass die Wasserwirbel der Schiffsschraube an der Schiffwand die größte Geräuschquelle ist. Als beste Lösung hat sich ergeben, eine flexible Bootskonstruktion zwischen den fundamentalen Rahmen zu setzen, auf der der komplette Antriebszug aufgebaut ist.“ „Vorteil ist dass das Schraubwasser gegen diese Einheit schlägt. Dadurch werden Geräusch und Vibrationen reduziert und gelangen sie nicht mehr ins Schiffsinnere. Wir haben dieses noch nie zuvor angewendete System gemeinsam mit der Firma Rubber Design entwickelt. Das war nicht einfach, denn durch die vielen Geräuschs- und Vibrationsquellen war das Ergebnis nicht vorhersehbar. Während der Testfahrt stellte das IVW gegenüber den vorhergegangenen Neubauten eine Reduzierung um 6 Dezibel fest.“ Robert ergänzt: „Damit sind wird nicht am Ende unserer Entwicklungen, weitere Innovationen werden folgen. Wir hoffen dass auch Kollegen diese Verbesserung aufgreifen werden. Es ist gut für das Gewerbe, wenn wir voneinander lernen und uns weiter entwickeln.“ Transparenz Es ist eine Freude sich die Arbeit eines Teams anzuschauen, das sich seit Jahren aus denselben Firmen zusammensetzt. Dennoch hat jede am Schiffsbau beteiligte Firma ihre eigene Disziplin. Es herrscht eine hohe Transparenz zwischen den Handwerkern, und die Freude an der Arbeit ist deutlich sichtbar. Der Schiffszimmerer und Hauslieferant von Scylla Tours Da-Capo: „Wir sind hauptsächlich Handwerker. Ein Projekt wie die VistaPrima mit etwa 140.000 Arbeitsstunden verlangt Professionalität.” Von der Eingangshalle kommen wir in ein gepflegtes Restaurant. Da ohne Küche nichts auf den Tisch kommt, schauen wir mal nach, was John und Franca van Hest von Ahorn Küchen aus Den Bosch geliefert haben. Seit 1988 durften sie jedes Schiff von Scylla Tours mit einer Küche ausrüsten. Robert: „Was gut ist, muss man nicht ändern.“ „In Absprache mit der Familie Reitsma haben wir damals ein ‘Routing’ bedacht mit Schwerpunkt auf Effizienz und Bedienungskomfort. Wir verwenden dieses Routing immer noch. Natürlich haben sich die Materialen geändert und gibt es mittlerweile viele Computer in Küchengeräten. Wir installieren Küchen in denen die besten Köche sich zu Hause fühlen.“ Farbkompositionen Die geschmackvollen Farbkompositionen und Einrichtungsgegenstände geben dem Panoramasalon, den Kabinen und der Lido Bar eine warme Ausstrahlung. Dies ist die Arbeit von Cathy Schröder und ihrer Mentorin Martha Reitsma. Auch hier lautet das Motto: Modernität. Es ist immer ein Spiel zwischen Material und Design, aber auch der alten Handwerkskunst wie von der Schmiede De Boer aus Giessenburg. „Das ist schon manchmal sehr anstrengend, aber wenn es fertig ist, ist es überwältigend. Aus ihrer Passion für Kunst heraus, kümmert sich Martha außerdem um die Gemälde. So war sie der Meinung, dass ein winterliches Landschaftsbild von der Farbe her nicht zum Salon passte. Als Malerin hat sie das Gemälde selbst bearbeitet. Bei den alten Meistern würde sie sich das nicht zutrauen.“ Zusammen mit Kapitän Johan Bons gehen wir in den Maschinenraum. Bereits 2005 stand Bons am Ruder der Switzerland. Im Maschinenraum treffen wir Hans Janssen und Rob Dekkers von Dolderman. Zusammen installieren sie die vordere und hintere Motorkammer mit full Equipment in relativ kurzer Zeit und kleinem Raum. Sie sorgen dafür dass genügend Platz für Wartungs- und Unterhaltarbeiten übrigbleibt. Die Qualität ihrer Arbeit kann man ruhig als meisterlich bezeichnen. Der Bunkerbetrieb Slurink stattete die VistaPrima mit Kraftstoff aus, damit sie nach Rotterdam fahren konnte, wo das Schiff am 31. März zu bewundern ist. Am 1. April startet die Saison. Scylla Tours und Rubber Design überwinden Dezibels Scylla Tours hat gemeinsam mit Rubber Design eine innovative Lösung eingebaut an Bord des Flusskreuzschiffes VistaPrima, mit der Vibrationen an Bord vermindert werden. Die zwei kompletten Antriebseinheiten sind vollständig flexibel aufgehängt im Schiff. Durch diese Konstruktion stellte IVW während der Testfahrten im Vergleich zu einer Standardinstallation eine spektakuläre Reduzierung des Geräuschniveaus fest. Diese Einheiten haben ein Gewicht von je 17 Tonnen und sind flexibel getrennt von der übrigen Konstruktion und Rahmen. Besonders die Vibrationen, die durch die Schrauben verursacht werden, waren in der Vergangenheit sehr schwierig zu vermindern. Dank dieser noch nie zuvor angewandten Konstruktion ist dies aber möglich. Wie funktioniert es? Bei diesem System ist die Antriebseinheit komplett abgefedert, wobei der Hebemoment, der aus dem Antriebsdruck resultiert, egalisiert wird über die Länge der Antriebseinheit und dem Drehmoment, der aus dem Gewicht des Hauptmotors resultiert. Ein anderer großer Vorteil ist dass unter dem Hauptmotor ein Doppelmassen-Federsystem eingebaut wurde, wobei eine zweite große Masse die Vibrationen reduziert. Drittens werden Vibrationen, die durch das Zahnradgehäuse verursacht werden, auf ein sehr niedriges Niveau reduziert. Zusammenfassend laut Rubber Design: - Reduzierung der Vibrationen verursacht durch erste, zweite und dritte harmonische Schraubenblatt-Frequenz - Reduzierung der Vibrationen des Hauptmotors durch Doppeltmassen-Federsystem - Reduzierung der Frequenz mit der die Zähne im Zahnradgehäuse in einander greifen, sowohl das obere als das untere Zahnpaar. Dies alles führt auf der VistaPrima zu einer Verminderung um 6 Dezibels. Gegenüber Vergleichsmessungen in anderen, baugleichen Schiffen, kann dies als signifikante Geräuschreduktion bezeichnet Die Trennung zwischen Konstruktion und Antriebseinheit ist deutlich sichtbar.

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