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2009-14

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De Binnenvaartkrant 30

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De Binnenvaartkrant 31 30 juni 2009 REDAKTION SARAH DE PRETER | MOBIL +31 (0)6 22 70 18 93 | E-MAIL SPRETER@CHELLO.NL Studie legt Handlungsempfehlungen vor Hamburger Senat will Binnenschifffahrt einen Impuls geben Die Bedeutung der Binnenschifffahrt im Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens soll gesteigert werden. Das sagte Hamburgs Hafen- und Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) anlässlich der Vorstellung einer neuen Studie des Hamburger Beratungsunternehmens Uniconsult. Die Studie räumt der Binnenschifffahrt im Hamburger Hafen gute Zukunftschancen ein. Insbesondere beim Hinterlandtransport von Containern könnten Binnenschiffe ihren Anteil auf fünf Prozent erhöhen. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Binnenschifffahrt im Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens bei rund zwei Prozent. Während Binnenschiffe heute rund 120.000 Standardcontainer zum Hafen oder ins Hinterland befördern, könnten es in einigen Jahren 500.000 sein, sagte Gedaschko: „Mit der Binnenschiffsstudie von Uniconsult wollen wir einen Impuls geben, um die Nutzung des Wasserwegs im Hafen und im Hinterland nachhaltig voran zu bringen.“ Schiffsraum und Wasserstraßen Dazu müsste allerdings das Gesamtsystem vom Seehafen über die Wasserwege leistungsfähiger gemacht werden. In ihrem Gutachten legt die Uniconsult diesbezüglich Empfehlungen vor. Wichtig sei es den 2008 erreichte die Binnenschifffahrt im Hamburger Hafen ein Rekordergebnis. Dennoch liegt ihr Anteil am Modal-Split bei lediglich zwei Prozent. (Foto Hafen Hamburg/D. Hasenpusch) Umschlag von See- und Binnenschiffen voneinander zu trennen, da der Einsatz von Seeschiffbrücken an Binnenschiffen teuer und aus technischen Gründen problematisch sei. Stattdessen wird der Einsatz von mobilen Umschlaggeräten vorgeschlagen sowie langfristig die Bereitstellung spezieller Binnenschiffsliegeplätze im unmittelbaren Umfeld der Seeterminals. Darüber hinaus empfiehlt die Uniconsult neuen Schiffsraum zu schaffen. Die heute eingesetzten Binnenschiffe seien teilweise stark überaltert. Außerdem seien für das künftige Transportvolumen von 500.000 TEU zusätzliche Schiffseinheiten nötig. Eine weitere Empfehlung betrifft den Ausbau leistungsfähiger Wasserstraßen. Insbesondere müsse man über die Ertüchtigung des 35 Jahre alten Schiffshebewerkes in Scharnebeck nachdenken. Dort können heute nur Schiffe bis zu 100 Metern geschleust werden. Außerdem kommt es häufig zu langen Wartezeiten. Kostengleichheit schaffen Um die Nachfrage nach Binnenschiffstransporten zu steigern, müssten neue Märkte erschlossen und neue Kundekreise erreicht werden. Dies kann laut Studie durch die Schaffung integrierter Transportangebote, die über den reinen Schiffstransport hinausgehen und ganze Transportketten beinhalten. Dazu müssten auch Verteilzentren für die Güter im Hinterland entwickelt werden. Das Gutachten sieht die Binnenschifffahrt im Hamburger Hafen derzeit bei den Umschlagkosten im Nachteil. Für das Verladen eines Containers auf ein Binnenschiff muss bis zu 100 Euro bezahlt werden, während bei Bahn und Lkw lediglich 45 Euro anfallen. Die Studie schlägt die Entwicklung einer neuen KV-Förderrichtlinie vor die den Umschlag in Seehäfen von und auf Binnenschiffe fördert. So könnte aus Kostensicht eine Gleichstellung von Binnenschiff und Bahn erreicht werden, was für die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt von zentraler Bedeutung wäre. „Das Gutachten zeigt welche Chancen das Binnenschiff als nachhaltigster Verkehrsträger hat“, kommentiert Gedaschko. „Nun gilt es die in der Studie aufgezeigten Herausforderungen in enger Kooperation mit den Binnenreedereien, den Binnenhäfen und den Akteuren im Hafen Hamburg konsequent zu bewältigen.“ Dazu werde innerhalb der Logistik-Initiative Hamburg eine spezielle Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die Handelskammer Hamburg reagiert positiv auf die Studie und fordert stabile Fahrwasserverhältnisse auf Mittel- und Oberelbe. Handelskammerpräses Frank Horch erklärte der Senat müsse sich hierfür gemeinsam mit der Wirtschaft gegenüber der jetzigen und nächsten Bundesregierung stark machen. Dagegen haben die Umweltschutzorganisationen NABU und BUND vor dem Ausbau der Mittel- und Oberelbe gewarnt. Sie fordern den Hamburger Senat auf die Ausbaupläne für die Elbe endgültig zu begraben. Die Elbe sei der letzte relativ unverbaute Fluss in Mitteleuropa und über weite Strecken nach deutschem und europäischem Naturschutzrecht geschützt. Gerade für einen dreilagigen Containerverkehr - in der aktuellen Studie als besonders wirtschaftlich bezeichnet – seien mindestens zwei Meter Fahrrinnentiefe erforderlich. „Eine solche Mindesttiefe ist aber in der Mittelund Oberelbe erst recht ohne massive Ausbau- und Vertiefungsmaßnahmen nicht zu realisieren“, so die Umweltschützer. ZKR gibt Rhein frei für tschechische Schiffsführerzeugnisse Anlässlich ihrer Frühjahrstagung hat die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt den Weg freigemacht zur Anerkennung tschechischer Schiffsführerzeugnisse auf dem Rhein. Die ZKR und die Tschechische Republik unterzeichneten eine Verwaltungsvereinbarung über die gegenseitige Anerkennung der Schiffsführerzeugnisse. Damit können nun auch Inhaber tschechischer Schiffsführerzeugnisse den Rhein befahren, soweit sie über die erforderlichen Streckenkenntnisse verfügen. Des weiteren beschloss die ZKR die Einführung des elektronischen Meldens in der Rheincontainerschifffahrt verbindlich zum 1. Januar 2010 in Kraft zu setzen. Sie greift damit einen Beschluss der Herbstplenarsitzung 2007 auf, der wegen technischer Schwierigkeiten ausgesetzt werden musste. Dem Großherzogtum Luxemburg wurde von der ZKR Beobachterstatus zuerkannt. Dieser Schritt trägt der Zusammenarbeit Luxemburgs mit der ZKR Rechnung. Einen wichtigen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bilden derzeit die Vorbereitungen für das Inkrafttreten des Übereinkommens über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt. Mit der Zuerkennung des Beobachterstatus an Luxemburg werden gleichzeitig auch die Beziehungen zwischen der Moselkommission und der ZKR weiter vertieft. Mosel frei befahrbar für 135 Meter-Schiff Bei ihrer Frühjahrstagung in Metz hat die Moselkommission auf Empfehlung ihres Polizeiausschusses die Moselschifffahrtspolizeiverordnung (Mosel- S c h P V ) a n g e p a s s t . 1 3 5 Meter-Schiffe die die Mosel befahren wollen, brauchen ab Anfang nächsten Jahres keine Sondererlaubnis mehr. Damit will die Moselkommission die Schifffahrt und die zuständige Verwaltung entlasten. Deutschland, Frankreich und Luxemburg hatten festgestellt, dass die Zahl der bis zu 135 Meter langen Schiffe auf der Mosel sich stark erhöht hat und weiterhin zunimmt. Auch die Paragraphen 1.01, 1.08, 3.02, 4.06 und 6.08 der MoselSch- PV wurden geändert, um eine Anpassung an europäische DIN- Normen und Richtlinien sowie an die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung zu gewährleisten. Alle Änderungen treten am 1. Januar 2010 in Kraft. Die zurzeit noch gültige, sowie die neue Fassung der MoselSchPV sind auf der Internetseite www.moselkommission.org verfügbar. ADNR Darüber hinaus hat die Moselkommission die von der ZKR beschlossenen Änderungen zur ADNR angenommen. Sie gelten ab 1. September 2009 auch auf der Mosel. Des weiteren beschloss die Moselkommission die Schifffahrtsabgaben auf der Mosel in 2009 unverändert zu lassen. Anlässlich der Frühjahrstagung übernahm Frankreich die Präsidentschaft der Moselkommission. Für die Amtszeit 2009/2010 übernimmt Marianne Carré vom französischen Außenministerium diese Funktion von Johann-Hinrich Ernst aus Deutschland. Die nächste Sitzung der Moselkommission wird am 4. Dezember in Bonn stattfinden.

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