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2009-04

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De Binnenvaartkrant 36

De Binnenvaartkrant 36 10 februari 2009 Martin van Dijk (Koninklijke Schuttevaer): „Bundesregierung hat positive Signale gesetzt“ Trotz der schwierigen Wirtschaftslage sollte die Binnenschifffahrt das Selbstvertrauen nicht verlieren. Das sagte Martin van Dijk, Vorsitzender der internationalen Abteilung von Koninklijke Schuttevaer, bei der Jahresversammlung des belgischen Schiffervereins VBR am 23. Januar. Van Dijk freut sich über die wachsende Bedeutung der Binnenschifffahrt in Deutschland. In letzter Zeit habe die Bundesregierung positive Zeichen gesetzt. In seiner Jahresrede verblümte VBR-Vorsitzender Amand Bauwens nicht die verschlechternden Wirtschaftsperspektiven und erst recht nicht die Personalprobleme der belgischen Binnenschifffahrt. Die Partikuliere fühlen sich zunehmend in die Ecke gedrängt. Sie dürfen keine Leiharbeiter beschäftigen und Prozeduren zur Einstellung von Personal aus den neuen EU- Mitgliedsstaaten sind komplex. Die Unzufriedenheit wächst, so Bauwens, der die Mitglieder ermunterte das Vertrauen zu bewahren. „Wir werden unsere Anstrengungen für die Binnenschifffahrt auch in diesem Jahr unvermindert fortsetzen, sodass wir alle bereit sind wenn der Markt wieder anzieht. Und glauben Sie mir: Dieser Moment kommt bestimmt.“ Dem schloss sich Martin van Dijk an: „Zwar werden wir ein etwas anderes Jahr als 2008 erleben, doch wir sollten zuversichtlich blieben.“ Platz zum Ruhen Für die internationale Abteilung der Koninklijke Schuttevaer war 2008 ein erfolgreiches Jahr, wie Van Dijk anschließend berichtete. Im Sommer sei man der gemeinsamen nautisch-technischen Kommission von ESO und EBU zugetreten. Die Zusammenarbeit mit den nautischtechnischen Experten der beiden internationalen Schifffahrtsverbänden laufe hervorragend. Darüber hinaus arbeite man weiterhin intensiv mit den Schifffahrtsverbänden in den Nachbarländern zusammen. Gerade in Deutschland sieht Van Dijk positive Entwicklungen für die Binnenschifffahrt. So will die Bundesregierung in zusätzliche Liegeplätze investieren. Außerdem läuft gerade eine Machbarkeitsstudie über den Bau eines Übernachtungshafens in Rees. Binnenschiffer beschweren sich seit langem darüber dass es zwischen der deutschniederländischen Grenze und dem Ruhrgebiet keinen Übernachtungsplatz gibt. „Wir werden diese Studie nach Fertigstellung in der nautisch-technischen Kommission besprechen“, so Van Dijk, der gleichwohl angab dass die Realisierung eines solchen Hafens vielleicht noch Jahre auf sich warten lässt, zumal auch die Politik darüber was zu sagen hat. „Wir bewerten es aber als ein positives Signal, dass die Bundesregierung dieses Thema in Angriff genommen hat.“ Katastrophenplan Mittlerweile steht eine Arbeitsgruppe der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt und Vertreter der deutschen und niederländischen Regierung kurz vor der Vollendung eines Planes wie in Zukunft bei schweren Schiffsunfällen und langen Sperrungen der Wasserstraße zu handeln ist. Anlass war die Katastrophe mit dem Containerschiff Excelsior im März 2007, die zu einer tagelangen Sperrung des Rheins führte. Die Havarie ließ damals viel Staub aufwirbeln. Es habe sich herausgestellt, so Van Dijk dass zu wenig Bergungsmaterial vorhanden war um adäquat auftreten zu können. Auch dafür habe die Bundesregierung nun extra Mittel reserviert. Schon wieder ein positives Zeichen. An der neuen Studie zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen will sich die internationale Abteilung der Koninklijke Schuttevaer gerne beteiligen. „Wir werden versuchen Zugang zu bekommen zu den verschiedenen Arbeitsgruppen die zu Beginn des Jahres formiert wurden. Vielleicht können wir der Monitoring-Gruppe mit praktischen Ratschlägen zur Seite stehen.“ Eisvogel rückt aus Neuer Kieshafen an der Weser Langsam gräbt sich der Eisbrecher Eisvogel durch den Wiener Hafen. Er kam am 9. Januar zum ersten Mal zum Einsatz, nachdem die Fahrrinnen der Hafenbecken bei Temperaturen von Minus sechs Grad innerhalb eines Tages zugefroren waren. Der Eisvogel schafft locker bis zu sechzig Zentimeter dickes Eis, was aber seit 1985 nicht mehr vorgekommen ist. Mitte Januar war die Eisdecke im Wiener Hafen gerade Mal 15 Zentimeter dick. Etwa zwei Stunden braucht der Eisvogel um eine Fahrrinne zu brechen. Kein einfacher Job bei dem vielen Lärm unter Deck. Auch die Steuerung des großen Ruders ist Schwerstarbeit und erfordert gleichzeitig Fingerspitzengefühl, wenn das Schiff bis auf wenige Millimeter an die Kaimauer heranmanövriert wird. In diesem Geschäft ist der Eisvogel jedoch ein ‘alter Hase’, der seit 1955 in Dienst ist, damit die Häfen Albern, Freudenau und Lobau auch im Winter für die Binnenschifffahrt zugänglich bleiben. In den Wiener Häfen werden jährlich etwa 1700 Binnenschiffe abgefertigt, ein Viertel davon im Winter. (Bild Hafen Wien) Am Kieswerk Engern baut die AHE Schaumburger Weserkies einen neuen Binnenhafen. Der Durchstich zur Weser wurde bereits fertiggestellt. In den kommenden Wochen soll das Hafenbecken ausgekiest und die Hafenanlage erstellt werden. Es werden Anlegestellen für Binnenschiffe sowie ein Liegeplatz für einen Eimerkettenbagger angelegt. Der neue Hafen wird im April den Betrieb aufnehmen. Momentan lässt die AHE Schaumburger Weserkies Binnenschiffe noch in Minden beladen. Dabei wird die Ladung mit Lastwagen herantransportiert, wodurch das Beladen manchmal bis zu einem Tag dauert. Am neuen Binnenhafen können die Schiffe fortan über Förderbänder in zwei Stunden beladen werden. KICKERS Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 3,65 Name Wieviel Schaltungen? Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" sind sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? B E N U T Z E N S I E F Ü R J E D E N B U C H S T A B E N U N D S A T Z Z E I C H E N E I N K Ä S T C H E N . Z W I S C H E N D E N W Ö R T E R N E I N K Ä S T C H E N F R E I L A S S E N . Für drei aufeinanderfolgende “KICKERS” zahlen Sie den folgenden Betrag 1x 9,60 3x 22,25 14,75 32,60 20,20 44,25 24,35 54,90 29,50 65,25 34,95 75,85 40,15 87,50 Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort / Land Telefonnummer Email Mehrwertsteuer nr.: Ihre Kicker-Anzeige wird wie einen Kundendienst kostenlos auf unsere Internetsite geschaltet Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten der obenstehende Kicker-Anzeige automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: ________________________________________________________ Bankkontonummer: __________________________________________________ Auf Namen lauten von: ______________________________________________ Bankname: __________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: _________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: ___________________ Unterschrift: __________________________ Ihr ausgefülltes Kicker-Formular können Sie an die folgende Adresse schicken: Riomar BV – De Binnenvaartkrant, Postbus 24202, NL-3007 DE Rotterdam, die Niederlande oder faxen an: 0031-104140212

De Binnenvaartkrant 37 10 februari 2009 ZKR und EU-Kommission wollen enger zusammenarbeiten In Prag trafen sich Ende Januar Binnenschifffahrtsvertreter aus 13 Ländern. (Bild IVR) Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) will in Zukunft enger mit der EU-Kommission zusammenarbeiten. Das sagte ZKR-Generalsekretär Jean-Marie Woehrling beim IVR-Kolloquium (Internationalen Vereinigung des Rheinschiffsregisters) in Prag. In der tschechischen Hauptstadt trafen sich Ende Januar Binnenschifffahrtsvertreter aus 13 Ländern um über die europäische Binnenschifffahrtspolitik sowie das Transportund Haftungsrecht zu diskutieren. Jonathan Scheele, Direktor Verkehrslogistik der Generaldirektion Energie und Verkehr, kündigte in diesem Rahmen die baldige Veröffentlichung eines Grünbuches der EU-Kommission zu den Transeuropäischen Verkehrsnetzen an. Erstmals wurden in Prag die von der IVR erarbeiteten Internationalen Verlade- und Transportbedingungen IVTB 2009 vorgestellt, die sowohl bei grenzüberschreitenden als auch bei nationalen Transporten vertraglich vereinbart werden können. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer über eine Ergänzung des Haftungsbeschränkungsübereinkommens CLNI. Einen wesentlichen Bestandteil dieses Übereinkommens bildet die Haftungsbeschränkung des Beförderers für Tod oder Verletzung von Reisenden. Die Haftung des Personenbeförderers in der Binnenschifffahrt ist national geregelt. Hierfür gibt es im Gegensatz zum Güterverkehr kein internationales Übereinkommen. 2005 schlug die EU-Kommission eine Verordnung über die Haftung von Personenbeförderern in der See- und Binnenschifffahrt vor. Damit wurde beabsichtigt die Binnenschifffahrt den Haftungsregelungen der Seeschifffahrt zu unterwerfen. Damals konnte die Binnenschifffahrt mit Unterstützung des Europäischen Parlaments und des Rates vom Anwendungsbereich der Verordnung ausgeklammert werden. Schleuse Feudenheim am beliebtesten Förderprogramm Österreich verlängert Die EU-Kommission hat die Verlängerung des österreichischen Förderprogramms für den kombinierten Güterverkehr Straße- Schiene-Wasserstraße genehmigt. Mit diesem Programm will die österreichische Regierung Güterströme von der Straße auf Schiene und Wasserstraße lenken. Gefördert werden Transportgeräte für den kombinierten Verkehr, innovative Umschlagstechnologien und –systemen sowie Schulungen und Machbarkeitsstudien. Auch Binnenschiffsprojekte, wie der containergerechte Umbau von Schiffen, können Subventionen erhalten. Für Studien gibt es eine Förderung von bis zu 50 Prozent, für Transportgeräte und Technologien bis zu 30 Prozent. Das Bundesverkehrsministerium plant drei offene Ausschreibungen pro Jahr und somit eine mehr als bisher der Fall war. Die Termine werden auf der Website des Ministeriums veröffentlicht. Das Förderprogramm Kombinierter Verkehr läuft bis Ende 2014. Die Durchfahrt an der Schleuse Feudenheim gilt bei Sportbootkapitänen als anspruchsvoll, besonders wenn sie gemeinsam mit Frachtschiffen geschleust werden. (Bild WSA Heidelberg) Auf der BOOT in Düsseldorf hat der Deutsche Motor-Yacht-Verband (DMYV) die Neckarschleuse Feudenheim zur wassersportsfreundlichsten Schleuse des Jahres ausgerufen. Der Verband verlieh diese Auszeichnung bereits zum 17. Mal. DMYV-Präsident Winfried Röcker lobte die sechs Mann starke Besatzung der Schleuse als besonders umsichtig. Die Auszeichnung sei die Anerkennung für die partnerschaftliche Behandlung der Wassersportler auch in schwierigen Situationen. „Durch diese Wahl wird der Neckar als Wassersportrevier herausgehoben“, sagte der Präsident des DMYV Landesverbandes Baden- Württemberg, Manfred Gäng. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg freut sich über die Auszeichnung, für die bundesweit 400 Schleusen zur Auswahl standen. „Für uns ist dies ein weiterer Ansporn dass alle Neckarschleusen dem Grundsatz der Kundenfreundlichkeit gegenüber den Wassersportlern folgen“, so Amtsleiter Jörg Huber. JA! Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland 65,25 (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 22,75 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) 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