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De Binnenvaartkrant 34

De Binnenvaartkrant 34 20 mei 2008 Schleusen per Mausklick bedient Die Schleusen Grütz und Bahnitz an der Unteren Havel werden seit Anfang Mai von der Rathenower Zentrale fernbedient. Im Herbst vergangenen Jahres hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Brandenburg die neue Zentrale in Betrieb genommen. Von dort aus sollen bis Ende des Jahres insgesamt fünf Schleusen bedient werden. Fünf Mitarbeiter werden dann die Arbeit von achtzehn ehemaligen Schleusenwärtern übernehmen. Im Computerraum der Zentrale sind zwei vernetzte Bedienungsplätze eingerichtet worden, so dass jede Schleuse von jedem Platz ausgewählt und fernbedient werden kann. Wide Area Networks (WAN) in Kombination mit Lichtwellenleitertechnik übertragen die notwendigen Daten von den jeweiligen Schleusen zur Zentrale. Der Betrieb der Hauptschleuse Rathenow war bereits im vergangenen Oktober von der Fernbedienzentrale übernommen worden. In diesem Herbst werden auch die Schleusen Garz und Havelberg angeschlossen. Die neue Fernbedienzentrale hat 1,9 Millionen Euro gekostet. Auch das WSA Meppen bedient seit kurzem einige Schleusen aus der Distanz. Die Schleusen Varloh und Meppen sowie die Hubbrücke in Meppen sind bereits an das Netz angeschlossen. Künftig sollen alle Schleusen im Bereich des WSA Meppen ferngesteuert werden. Deshalb sind bisher schon fünf von insgesamt acht Großschleusen umgebaut worden. Ab 2009 werden die Schleusen Düthe, Hilter und Hüntel nacheinander modernisiert. ab Mai 2008 Dritter Portalkran in Emmelsum Am Kirchplatz 1 – 32351 Stemwede-Levern • Transportspezialist für den Mittellandkanal • deutsche/niederländische/belgische Destinationen • GMP B 4.2 zertifiziert • schnelle Abwicklung • ausgezeichneter Service Einige Beispiele Telefon (+49) 05745 92011-0 Telefax (+49) 05745 92011-20 Mobil (+49) 0170 343 3915 Miet- und Regieschiffe gesucht Unsere Preise fr Generalberholung Austauschmotoren Scania D 11 8050,- Scania DS 11 8450,- (incl. Turbo) Scania DS 14 10.850,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 8050,- DAF DKS 1160 8425,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 9970,- Mercedes OM 442A 10.755,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A 8909,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A 9052,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. MwSt. Motoren Lieferbar mit CCR-Zertifikat Fase I + Fase II Generalüberholung sämtlicher Schiffsdieselmotoren, Brennstoffpumpen, Einpritzdüsen, Anlasser und Lichtmaschinen, Kurbelwelle schleifen, Zylinder schleifen, Zylinderköpfe überholen, Lieferung und Einbau von ua. SCANIA, DAF, VOLVO und Mercedes A. Huismanstraat 5, NL-Staphorst Tel. +31(0)522/46 14 35 - Fax.: +31(0)522/46 20 60 Priv.: +31(0) 522/26 14 74 internet : http://www.ktbkoning.nl JA! Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnenvaartkrant Antwortnr. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) oder faxen an: 0031 - 104140212 Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet für Deutschland 62,- (einschl. 6% VAT) jährlich , für Belgien EUR 21,50 (einschl. 6% VAT) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Mit einem neuen Portalkran stärkt die Jerich Germany GmbH ihre Umschlagsaktivitäten im Hafen Emmelsum. Die neue Anlage, bereits die dritte am Standort, hat vor wenigen Wochen den Betrieb aufgenommen. Der Kreis Wesel beteiligt sich mit mehr als einem Viertel an den Anschaffungskosten des Krans. Davon verspricht sich der Kreis nicht nur höhere Umschlagszahlen, sondern auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Jerich Germany rechnet mit einer 30-prozentigen Steigerung SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV 'für alle Ihre Abwrackschiffe, Abwracktonnage und andere treibende Objekte." +31(0) 23-5325211 +31(0) 6-53187317 Barzahlung E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt! Daher abonniere ich die Zeitung bis auf Widerruf für wenigstens ein Jahr. Versandadresse: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Fakturadresse dasselbe wie Versandadresse Fakturadresse anders, nämlich: (Eventuell) Betriebsname: (z.H.v.) Name: Straße und Hausnummer: Postleitzahl und Ort: Land: Telefonnr: Email: Mehrwertsteuernr: Ich bevollmächtige ‘de Binnenvaartkrant’ die Kosten des Abonnementes automatisch von hierunter stehende Rechnung ab zu schreiben. Bankleitzahl: _________________________________________________________ Bankkontonummer: ___________________________________________________ Auf Namen lauten von: ________________________________________________ Bankname: ____________________________________________________________ Land + Ort Name Ihrer Bank: ___________________________________________ Sie empfangen demnächst eine Rechnung worauf notiert steht wenn der Betrag von Ihrem Bankkonto abgeschrieben wird. Nach Abschreibung hat der Unterzeichner 6 Wochen die Möglichkeit seine Bank Auftrag zu geben den einkassierte Betrag zurück zu buchen. Datum: Unterschrift: der Umschlagszahlen am Standort Emmelsum. Der Kran kann durch seine 50 Meter Spannweite gleichzeitig zwei hintereinanderliegende Schiffe be- oder entladen. Sein Ausleger reicht 18,5 Meter über Wasser und 13,5 Meter über Land. Unter dem Spreader kann er 35 Tonnen oder vier High Cubes anheben. Auch andere Unternehmen können Der Hafen Constanza ist dem europäischen Binnenhafenverband EFIP beigetreten. Anlässlich der Generalversammlung am 29. April hieß EFIP-Präsident Willy Robijns den rumänischen Schwarzmeerhafen Willkommen im Verband. „Diese Mitgliedschaft ist ein entscheidendes Signal für die Entwicklung der Donau und ihre Bedeutung für die Die baden-württembergischen Häfen haben im Jahr 2007 insgesamt 33,3 Millionen Tonnen Güter im Binnenschiffsverkehr umgeschlagen. Das war 3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Damit entwickelte sich die Binnenschifffahrt in Baden-Württemberg nicht ganz so positiv als in den anderen Bundesländern, wo es durchaus zu einer Steigerung der Umschlagszahlen kam. Allein der Versand aus Baden-Württemberg in ausländische Häfen verzeichnete 2007 einen Zuwachs. In den einzelnen Häfen entwickelte sich der Umschlag sehr unterschiedlich. Am Oberrhein erhöhten sich die Be- und Entladungen in den Häfen Mannheim und Kehl, seine Dienste nutzen: Im Umkreis von zwei Kilometern um den Hafen Emmelsum stehen rund 16 Hektar Freifläche sofort zur Verfügung. Am benachbarten Rhein-Lippe-Hafen sind es mittelfristig noch einmal 40 Hektar. Aus dem Kreis Wesel nehmen die Güter ihren Weg nach Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen. Auch Constanza ist jetzt Binnenhafen Schwarzmeerregion“, sagte Robijns. „Da der Hafen Constanza eine direkte Verbindung zur Donau hat, kann man ihn irgendwie auch einen Binnenhafen nennen.“ Constanza hat über Donaukorridor VII, den Kanal zwischen der Donau und dem Schwarzen Meer, einen direkten Zugang zu den zentral- und osteuropäischen Ländern. Weniger umgeschlagen in Baden-Württemberg während in Karlsruhe der Güterumschlag zurückging. Der Hafen Stuttgart konnte den Güterumschlag steigern und auch Plochingen legte zu. Dem stand ein starker Rückgang des Güterumschlags im Hafen Heilbronn entgegen. Der Containerverkehr auf den baden-württembergischen Wasserstraßen hat sich in den letzten beiden Jahren deutlich abgeschwächt, wobei es 2007 wieder eine leichte Steigerung gab. Ausschlaggebend für diese Entwicklung dürften die Engpässe in den Seehäfen bei der Abfertigung von Binnenschiffen sein. Baden-Württemberg ist nach Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit dem zweitgrößten Güterumschlag in Binnenhäfen. www.binnenvaartkrant.nl www.vlootschouw.nl

De Binnenvaartkrant 35 20 mei 2008 Fachkongress Inland Terminals in Paris VON SARAH DE PRETER Im Herbst findet die dritte Ausgabe des internationalen Fachkongresses ‘Inland Terminals’ statt. Veranstalter Confor lädt diesmal nach Paris ein. Die Pariser Hafenbehörde PPA ist Hauptsponsor des Kongresses, für den sich auch dieses Jahr zahlreiche Experten aus Transport und Logistik als Fachreferenten angemeldet haben. Mit der französischen Hauptstadt wechselt Confor bereits zum dritten Mal den Veranstaltungsort. Das ist Absicht, erklärt Confor- Geschäftsführer Paul Harding. „Wir haben immer gesagt dass wir jedes Jahr den Standort wechseln werden, denn schließlich ist die Logistik nicht an Landesgrenzen gebunden.“ Nachdem die erste Ausgabe der Fachveranstaltung 2006 in Duisburg stattgefunden hatte, trafen sich die Teilnehmer im letzten Jahr im Antwerpener Hafen. Diesmal ist wieder ein Binnenhafen dran. Der Pariser Hafen ist nach Duisburg der zweitgrößte Binnenhafen Europas. Auf Jahresbasis schlagen die über 70 öffentlichen und 200 privaten Häfen und Umschlaganlagen in der Île-de-France rund 22 Millionen Tonnen Güter um. In den kommenden Jahren will PPA über 145 Millionen Euro in den Wasserstraßentransport investieren, damit die Straßen um die französische Hauptstadt weiter entlastet werden. Multimodales Programm Die Agenda des Fachkongresses Inland Terminals ist auch in diesem Jahr gut gefüllt. An insgesamt zwei Kongresstagen werden sechs Themenbereiche behandelt. Dabei sind alle Verkehrsträger – Binnenschifffahrt, Schiene aber auch Straße – vertreten. Jede Themenveranstaltung wird mit einer Podiumsdiskussion abgeschlossen. Die Moderation übernimmt, wie bereits in den letzten Jahren, Karel Vanroye von Buck Consultants International. Zu den Gastreferenten aus der Binnenschifffahrt gehören unter anderem Mathhieu van Roermund (Rhinecontainer) sowie Orit Rishpi des noch jungen Donauschifffahrtsunternehmens Mainrom Line. Die Referaten und anschließenden Debatten sollen möglichst praxisnahe gestaltet werden. „In den letzten Jahren war unser Programm zu akademisch aufgebaut“, sagt Harding. „Wir möchten dieses Jahr noch tiefer in die Praxis hineintauchen.“ Binnenhafenverband Zum ersten Mal ist auch der europäische Verband der Binnenhäfen (EFIP) Sponsor des Kongresses. Die EFIP hat sich um Gastsprecher Der Hafen Paris ist der zweitgrößte Binnenhafen Europas. bemüht und sponsert außerdem einen kleinen Umtrunk zum Anfang der Veranstaltung. Wie bereits in den letzten Jahren gibt es im Rahmenprogramm eine kleine Messe auf der sich Organisationen und Firmen präsentieren können. Dabei bekommen EFIP-Mitglieder eine Vergünstigung. Besonders exklusiv ist diesmal der Treffpunkt: Teilnehmer und Gastreferenten versammeln sich auf dem Dach des Kongresszentrums Grande Arche in 110 Meter Höhe. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über die französische Hauptstadt. Nicht nur inhaltlich, sondern auch buchstäblich soll der Kongress eben ein hohes Niveau erreichen... Wo die vierte Edition im nächsten Jahr stattfinden wird, steht noch nicht fest, doch es gibt bereits erste Überlegungen. „Wir möchten gerne einmal nach Rotterdam“, sagt Harding. „Immerhin sind die Niederlande ein sehr wichtiges Binnenschifffahrtsland. Darüber wollen wir uns demnächst mit dem Rotterdamer Hafenbetrieb unterhalten.“ Mehr Informationen zum Kongress Inland Terminals findet man auf www. inlandterminals.com Dort kann man sich auch anmelden. Familienunternehmen Wittig feiert Jubiläum 110 Jahre Partner für die Binnenschifffahrt VON SARAH DE PRETER In Duisburg feierte die Wittig GmbH am 18. Mai den 110. Geburtstag. Mit Frank und Ralf Wittig steht heute bereits die vierte Generation am Ruder des erfolgreichen Familienunternehmens. Mit einer vielfältigen Angebotspalette ist die Wittig GmbH seit Jahren ein Partner der Binnenschifffahrt. Trotz Bau neuer Schleuse Bolzum hat begonnen Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat Bundesverkehrsminister Tiefensee den Neubau der Schleuse Bolzum am Stichkanal Hildesheim eingeleitet. Der Bund investiert 60 Millionen Euro in den Neubau, der die bestehende Schleuse aus dem Jahr 1927 ersetzen soll. Die alte Schleuse genügt in ihren Abmessungen nicht mehr den Anforderungen der modernen Güterschifffahrt. Außerdem mussten durch den schlechten baulichen Zustand inzwischen umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die neue Schleuse, eine Einkammerschleuse, entsteht südwestlich der bestehenden Schleuse. Sie wird 139 Meter lang, 12,50 Meter breit und bekommt eine Wassertiefe von 4 Metern. Durch sie werden künftig Binnenschiffe bis zu 3.000 Tonnen den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Stichkanal nach Hildesheim überwinden können. Bis 2011 soll die Schleuse fertiggestellt sein. Während der Bauzeit wird die Binnenschifffahrt über die bestehende Schleuse abgewickelt. Niederlassungen in Österreich und den Niederlanden blieben die Wittigs ihren Stammplatz Duisburg immer treu. Dort befindet sich auch heute noch der Hauptsitz der Unternehmensgruppe. Florierend Angefangen hat alles 1898, als der Malermeister Wilhelm Wittig auf der Unterstraße in Duisburg ein Geschäft für Lacke und Farben eröffnete. Er betrieb das Unternehmen zusammen mit seiner Ehefrau Wilhelmine. Zur Jahrhundertwende erweiterten sie ihre Angebotspalette um Zubehör für die Schifffahrt. Bereits zehn Jahre nach Firmengründung konnte Wittig auf ein florierendes Unternehmen blicken. Nach dem Tod ihres Ehemannes führte Wilhelmine den Betrieb mit ihren beiden Kindern weiter. Im Jahr 1936 übernahm Sohn Paul das Geschäft gemeinsam mit seiner Frau Leni. Nachdem das Geschäft im Krieg von Bomben völlig zerstört worden war, bezogen Paul und Leni 1945 neue Räumlichkeiten auf der Niederstraße am Innenhafen. Dort begannen sie mit dem Wiederaufbau des Unternehmens. Vom ‘Verein zur Wahrung der Rheinschifffahrtsinteressen’ erhielten sie die Genehmigung die Schifffahrt vor Ort gegen Bezugsscheine mit Fensterglas zu beliefern. Nachdem die Aktivitäten schnell zunahmen, bezogen sie 1956 einen firmeneigenen Neubau auf der Schwanenstraße. Im selben Jahr trat mit Karl-Ernst Wittig die dritte Generation in das Familienunternehmen ein. Ein Jahr später folgt sein älterer Bruder Wilhelm-Otto. Ständige Erweiterung In den siebziger Jahren beschritt das Unternehmen neue Wege. Karl- Ernst und Wilhelm-Otto hatten die Firmenleitung übernommen. Die Wittigs erwarben die Firma Kraft- Schiffsausrüstung. Damit konnten sie ein weiteres Außenlager betreiben. 1984 bezog das Unternehmen einen Neubau auf der Max-Peters- Straße, bis heute Hauptsitz der Firmengruppe. Im Jahr 1990 wurde nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern die DSG- Deutsche Schiffsausrüstung GmbH gegründet mit Niederlassungen in Berlin, Magdeburg und Hohensaaten. Gleichzeitig stieg mit Frank und Ralf Wittig die vierte Generation in das Familienunternehmen ein. Seitdem ist das Unternehmen immer weiter expandiert, beispielweise mit der Übernahme der Firma Richard Schneider im Jahr 1995. Seit 1998 gibt es in den Niederlanden die ScheGro B.V. Zum 100-jährigen Jubiläum übertrug Karl-Ernst Wittig die Geschäftsführung an seine Söhne Frank und Ralf. Sie führten 2003 die Wassersportaktivitäten in einem neuen Unternehmen, der E & W Yachting GmbH, zusammen. Die dynamische Entwicklung der Donauregion führte im Jahr 2005 zur Gründung des SVZ-Schiffahrtsversorgungszentrum Wien.

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