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2007-11

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 29 22 MEI 2007 Internationale Konferenz spricht sich für Ausbau der Elbe aus “Wir brauchen Gewissheit” Zwischen Dresden und Prag nimmt der Straßengüterverkehr rasant zu und stößt der Schienenweg an seine Grenzen. Die Binnenschifffahrt wäre eine Alternative, bräuchte dazu allerdings eine leistungsfähige Wasserstraßeninfrastruktur. Das war die Kernbotschaft eines internationalen Workshops im tschechischen Usti, den der Sächsische Hafen- und Verkehrsverein vor wenigen Wochen veranstaltete. Die Teilnehmer waren sich einig dass Straße, Schiene und Wasserstraßen besser verknüpft werden müssen. In seinem Grußwort unterstrich der sächsische Verkehrsminister Thomas Jurk die Bedeutung der Elbehäfen in Sachsen und Nordböhmen beim Bewältigen der Seehafen-Hinterlandverkehre. Allein für die Häfen Dresden, Riesa und Torgau seien daher bis zum Jahr 2013 über 30 Millionen Euro Investitionen beschlossen worden. Hans-Jürgen Lücking von der Deutschen Bahn gab an dass Straße und Schiene zwischen Dresden und dem tschechischen Decin an ihre Leistungsgrenzen stoßen. So würde die grenzüberschreitende Autobahn A17/D8 immer mehr benutzt. “Um unsere Binnenschiffsflotte Durch die langanhaltende Trokkenheit der vergangenen Wochen sind die Pegelstände der Donau dramatisch gesunken. In diesem Rahmen hat sich in Österreich kurzfristig eine über 22 Jahre alte Diskussion wieder entfacht. Von einigen Seiten war die Forderung erhoben worden, erneut über den Bau eines Energiekraftwerks in Hainbrug nachzudenken. In den achtziger Jahren war der Plan nach heftigen Demonstrationen gescheitert. Auslöser der Debatte war der Chef der Energiemarktaufsicht e- Control Walter Bolz, der in einem Interview angab er wünsche sich im Rahmen der aktuellen Klimadebatte auch wieder eine Diskussion um das umstrittene Kraftwerk. Denn der Energiebedarf steige und Menschen wünschten sich zunehmend erneuerbare und CO 2 -freie Energiequellen. Richard Schenz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und gleichzeitig Präsident Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Berlin hat am Landwehrkanal etwa zwei Kilometer Uferstreifen sowie mehrere Anlegestellen für die Schifffahrt sperren lassen. Darüber hinaus darf der Kanal seit Anfang des Monats nur noch in einer Richtung befahren werden. Reedereien müssen ihre Fahrpläne umstellen, Staus an den Schleusen sind zu erwarten. Es ist noch nicht absehbar wie lange diese Situation anhalten wird. An dem Kanal drohen Böschungen abzurutschen wenn nicht schnell eingegriffen wird. Der Internationales Treffen im tschechischen Usti. (Foto SHV) zu modernisieren, benötigen wir die Gewissheit dass ganzjährig von Prag bis Hamburg mindestens 1,60 Meter Fahrwassertiefe zur Verfügung stehen”, sagte der Geschäftsführer der EVD, einer der größten Binnenreedereien der Tschechischen Republik. Die Teilnehmer waren sich einig: Durch den Ausbau der Elbe mittels Stauregulierung könnte die Binnenschifffahrt wesentlich intensiver genutzt werden. Allgemein riefen sie zu einer Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur zwischen Sachsen und Böhmen Landwehrkanal wird zur ‘Einbahnstraße’ auf in Einheit von Schiene, Wasserstraße und Landstraße. Für eine bessere Verkehrsinfrastruktur sprachen sich am 10. Mai in Magdeburg auch die für Raumentwicklung zuständigen Minister der ostdeutschen Bundesländer aus. Die Bundesländer wollen stärker vom Güterverkehr zwischen Skandinavien und Südosteuropa profitieren und drängen deshalb auf den Ausbau des Straßen- und Schienennetzes in Nord-Süd-Richtung. Auch die Elbe müsse weiter für den Gütertransport ausgebaut werden. Alter Geist aus Hainburg erhitzt die Gemüter Diskussion über Donaukraftwerk der Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV), reagierte: Ein solches Kraftwerk könnte auch die Donau besser befahrbar machen. Bestehende Kraftwerke an der Donau zwischen Tulln und Krems hätten der dortigen Au-Landschaft nicht geschadet, so Schenz. Akzeptanz fehlt Die österreichischen Energiegesellschaften lehnen jedoch entschieden ab und geben an keine Pläne für das Kraftwerk zu haben, weil die gesellschaftliche Akzeptanz dafür fehlt. Auch von politischer Seite kam ein deutliches Nein. Die Umweltsprecher aller fünf Parlamentsparteien gaben an das Thema sei erledigt, es gebe nichts zu diskutieren. In Österreich gilt die Auseinandersetzung um den Bau eines Kraftwerkes bei Hainburg in den achtziger Jahren als Geburtsstunde der Grünen. Ab August 1983 wurde das Kraftwerk zum beherrschenden innenpolitischen Thema. Gegen das Projekt formierte sich großer Widerstand. Auch aus dem Ausland kamen Proteste. Im Sommer 1983 gründeten zwei Dutzend Umweltgruppen die Aktionsgemeinschaft gegen das Kraftwerk Hainburg. 1985 beherrschte die Besetzung der Stopfenreuther Au durch Umweltaktivisten die Schlagzeilen. 1986 kam das endgültige Aus für das Projekt. Seitdem gehört das Gebiet der Hainburger Au zum Nationalpark Donau-Auen. Walter Bolz hat mittlerweile angegeben, das Kraftwerk nicht krampfhaft gegen alle Mehrheiten durchsetzen zu wollen, sondern mit seiner Aussage vor allem eine ernsthafte Debatte über Österreichs Energiepolitik anstoßen zu wollen. Hunderte Windräder im Weinviertel werden nicht reichen, meint er. Boden ist gesunken und liegt nun teilweise unter den Uferwänden. Dies könnte die Mauern unterspülen und wegbrechen. Das wäre gefährlich für die Schifffahrt und die Menschen die sich an den Ufern des Kanals aufhalten. Schiffe müssen daher ab sofort in der Mitte fahren, so dass sie nicht von abrutschenden Ufern beschädigt werden können. Das heißt dass der Kanal nur noch in einer Richtung befahren werden kann. Wie das WSA in Berlin mitteilt, arbeitet es gemeinsam mit den betroffenen Reedereien und Schifffahrtsverbänden, sowie der Stadt Berlin an kurzfristig greifenden Lösungen. Im April war in Neukölln eine Uferwand abgesackt, woraufhin das WSA den Kanal streckenweise durch Taucher untersuchen ließ. Es sind nun etliche Gewässerübertiefen vor den Anlegestellen und Ausweichstellen der Fahrgastschifffahrt erkannt. Zudem ist laut WSA ein deutlicher unterwasserseitiger Verschleiß tragender Teile der Uferwand feststellbar. An der Spree gibt es ähnliche Probleme. 50 Jahre Weiße Flotte Stralsund Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel haben Mitarbeiter und Gäste am 4. Mai 50 Jahre Weiße Flotte in Stralsund gefeiert. Merkel hat seit 1990 ihren Wahlkreis in Stralsund. Die Kanzlerin lobte das Unternehmen, das sich sechzehn Jahre nach der Privatisierung als ein zuverlässiger Verkehrsträger im Ost- und Nordseeraum etabliert habe. Die Weiße Flotte wurde am 1. Januar 1957 als volkseigene Reederei gegründet und übernahm mit zunächst sieben Fahrgastschiffen den überwiegenden Teil des Ausflugs- und Liniendienstes entlang der damaligen DDR- Ostseeküste. Schon einige Jahre später war sie das wichtigste und größte Fahrgastschifffahrtsunternehmen der DDR. Nach der Wende wurde die Weiße Flotte von der Förde Reederei Seetouristik in Flensburg übernommen und umstrukturiert. Seitdem sind rund 40 Millionen in die Flotte und die Ausbildung der Mitarbeiter investiert worden. Gegenwärtig gehören zur Weißen Flotte 17 Ausflugsschiffe, Kreuzer und Fähren, die im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Fahrgäste sowie 850.000 Pkw beförderten. Bundeskanzlerin Merkel lobte Schleusentor am Haken Mit Hilfe des mächtigen Hebebocks Achilles hat das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Freiburg vor kurzem das linke Obertor der Schleuse Iffezheim angehoben. Dabei kamen die Kräfte des ‘griechischen Helden’ gerade recht, denn das Tor wiegt mehr als 80 Tonnen. Es ist ständig großen Belastungen ausgesetzt und wird daher von den Mitarbeitern des WSA dauernd überwacht. Sollte sich der Verschlusskörper verkanten bzw. der Antrieb mit den beiden seitlich angebrachten Ketten nicht absolut synchron laufen, so kommt es sofort zur Abschaltung des Schleusvorganges. Infolge Unstimmigkeiten dieser Überwachungseinrichtung konnte der sichere Betrieb der Kammer nicht mehr sichergestellt werden. Durch das Anheben des Tores und der Gegengewichte wurden nun die genauen Lasten bestimmt und die komplexe Überwachungseinheit kalibriert. Das WSA verwendet die gewonnenen Ergebnisse auch als Grundlage für die Auslegung und Optimierung der Antriebe, Getriebe und Antriebsketten. Das 1977 gebaute Tor muss bald saniert werden. Jubiläum Am 24. Juni findet auf dem Gelände der Staustufe Iffezheim ein großes Fest statt, denn am 28. März war es genau dreißig Jahre her dass die Staustufe in Betrieb ging. Die Schleuse Iffezheim gehört zu den größten Doppelschleusen Europas. In den letzten dreißig Jahren hat sie etwa 800 Millionen Tonnen Güter geschleust. die Arbeit der 170 Mitarbeiter, die bei Wind und Wetter regelmäßige Schiffsüberfahrten auf elf Fährlinien sicherten. In ihrer Festrede unterstrich die Kanzlerin weiter die wirtschaftliche Bedeutung der Binnenfahrgastschifffahrt in Deutschland. Mit über 15 Millionen Gästen nimmt dieser Gewerbezweig die Spitzenposition in Europa ein. Dr. Gunther Jaegers, der namens des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) bei den Feierlichkeiten anwesend war, lobte in diesem Zusammenhang die bisherige Regierungsarbeit. Er verwies auf die Öffnung des § 6b EStG und auf die aktuellen Förderprogramme für den Erwerb abgasarmer Motoren. Gleichwohl rief er die Bundesregierung auf sich weiterhin um die Binnenschifffahrt zu kümmern. So sollte der Bund den Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen nun endlich zur TEN-Förderung in Brüssel anmelden. Außerdem bat Jaegers um staatliche Unterstützung für Schiffseigner die von Einhüllen- auf Doppelhüllenschiffe umrüsten wollen. Dabei verwies es auf die Niederlande, wo der Staat in Form von Staatsgarantien bei der Finanzierung hilft. Der schwimmende Kran Achilles bei der Arbeit. (Foto WSA Freiburg) In dem Kraftwerk auf dem Gelände werden derzeit vier Maschinensätze betrieben, die zu den größten Anlagen am Rhein gehören. Mit ihnen werden jährlich 740 Millionen kWh CO 2 -freier Strom für circa 458.000 Menschen erzeugt. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung kann man die Schleuse, das Kraftwerk und den Fischpass besuchen. Ab 11 Uhr wird auf der Staustufe zum Frühschoppen eingeladen.

STEEN'93 DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 30 22 MEI 2007 Reders - Expediteurs - Bevrachters NOORD-BRABANT - ROTTERDAM B.V. NOORD-BRABANT wenst de Saron V.O.F. een voorspoedige vaart met het ms Saron De volledige afbouw van het ms Saron werd door ons verzorgd. Wij wensen Saron V.O.F. een goede en behouden vaart. NOORD-BRABANT - ROTTERDAM B.V. Boelewerf 50 2987 VE RIDDERKERK Telefoon: 0180 48 40 40 Telefax: 0180 41 49 39 Email: noordbrabant@nobrabin.nl Postbus 61 2920 AB Krimpen aan den IJssel IJsseldijk 97-1 2901 BR Capelle a/d IJssel Telefoon 010-258 42 55 Telefax 010-258 42 56 Email info@smits-mf.com Wij leverden het casco en wensen de Saron V.O.F. veel succes en een behouden vaart met het ms Saron Postbus 72, 4940 AB Raamsdonksveer Keizersveer 1B, 4941 TA Raamsdonksveer Tel.: 0162 57 03 00 Fax : 0162 57 03 17 E-mail:info@amerpoort.com

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