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2006-06

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 30 Wieblinger Wehr wird grundüberholt Anfang März haben in Heidelberg die Instandsetzungsarbeiten am Wehr Wieblingen begonnen. Bis Anfang 2012 werden im jährlichen Rhythmus die einzelnen Wehrfelder vom Neuenheimer Ufer bis zum Wieblinger Ufer grundsaniert. Die Parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth leitete die Arbeiten mit einem offiziellen ersten Rammschlag ein. Das Wehr Wieblingen ist bereits seit 1925 in Betrieb und dient der Stauregelung des Neckars sowie dem Hochwasserschutz der Stadt Heidelberg. Wegen seines hohen Alters sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten am Bauwerk erforderlich. Am Aschermittwoch wurde von einem Arbeitsponton aus eine 13,5 Meter lange und rund zwei Tonnen schwere Stahlspundbohle in das Kiesbett gerammt. Pro Jahr werden Im vergangenen Jahr haben die Häfen Düsseldorf-Neuss 14 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Dies bedeutet einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber 2004. Drei Jahre nach der Fusion der beiden Hafenbetriebe ist das neue Unternehmen gut positioniert. Den größten Anteil am Gesamtumschlag hatte mit 25 Prozent die Gütergruppe Fahrzeuge und Maschinen, gefolgt von Steinen und Erden. Für ihr 80 Stück folgen. Der Bauablauf sieht ein jährliches Fortschreiten von dem in Fließrichtung rechts gelegenen Wehrfeld 6 in diesem Jahr bis zu dem auf der linken Seite gelegenen Wehrfeld 1 im Jahr 2011 vor. Die erste Spundbohle ist Teil einer Baugrubenumschließung für das sechste Wehrfeld, das für die Arbeiten trocken gelegt werden muss. Nach Umschließung der Baugrube wird der alte Wehrverschluss ausgebaut, die Antriebe der Walze erneuert und eine hochmoderne Steuerungstechnik eingebaut. Diese wird es im Endstadium erlauben, das gesamte Wehr fernzusteuern. Um Erschütterungen zu vermeiden, werden die Spundwände nicht durch Schlagen, sondern durch Vibrieren in den Baugrund eingebracht. Darüber hinaus wird möglichst geräuscharme Technik eingesetzt. Erfolgreiches Jahr für Häfen Neuss und Düsseldorf die nächsten Jahre wird mit einem weiteren Anstieg des Umschlags gerechnet. Große Seehäfen wie Hamburg und Rotterdam suchen Partnerhäfen in der Nähe von Ballungszentren, an die sie ihre Güter weiterleiten. Der Einfuhr von Gütern aus dem Mittleren und Fernen Osten nimmt noch immer zu. Bis 2015 wollen die Häfen in Düsseldorf und Neuss rund 75 Millionen Euro in ihre Anlagen Im Herbst wird der Wehrsteg für vier Wochen gesperrt um den neuen 105 Tonnen schweren Wehrverschlusskörper einzubauen. Die schweren Stahlkonstruktionen müssen mit großen und leistungsfähigen Krangeräten in ihre künftige Lage befördert werden. Zum Jahreswechsel soll dann das Wehrfeld 6 wieder in Betrieb gehen. Erst danach beginnen die Vorbereitungen zur Erneuerung des Wehrfeldes 5, das dann die Bauzeit des Jahres 2007 in Anspruch nehmen wird. Die Kosten für die Baumaßnahmen belaufen sich auf 16,3 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2015 investiert die Bundesregierung 330 Millionen Euro in baulichen Maßnahmen am Neckar. Die Wasserstraße stellt mit einer Transportmenge von zehn Millionen Tonnen pro Jahr für den Wirtschaftsraum Rhein-Neckar einen wichtigen Standortfaktor dar. investieren. So sollen in diesem Jahr zwei neue Hafenkräne gekauft werden. Darüber hinaus werden neue Hafenflächen im Industriegebiet Reisholz angekauft. Um mehr Ladung von der Bahn auf Schiffe verladen zu können, wird der Bilker Güterbahnhof erweitert. In Düsseldorf werden hauptsächlich Container umgeschlagen. Auch die neuen Sprinter von Daimlerchrylser werden über den Hafen verschifft. NEU! NEU! Schiffsausrüstung Wien SVZ Wien - Wittig GmbH Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 Tel.: 0043(0)1 72710-441 WITTIG GmbH Service hat eine Nummer: 14 MAART 2006 internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de K I C K E R S Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? 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DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 31 Sachsen-Anhalt hält an Ausbau der Wasserstraßen fest Binnenschifffahrt als Brücke zum Weltmarkt Der Verkehrsminister Sachsen-Anhalts Karl Heinz Daehre (CDU) hat dem Werk Bernburg der Schwenk Zement KG einen Besuch abgestattet. Die Landesregierung in Sachsen- Anhalt will die Binnenschifffahrt weiter stärken. Mit dem Ausbau der Wasserstraßen würde eine Brücke zum Weltmarkt geschaffen. Der Minister unterhielt sich bei seinem Arbeitsbesuch mit Werkleiter Uwe Müller und Gesellschafter Eduard Schleicher. Dabei ging es unter anderem um die Gütermengen, die Schwenk nach der Vollendung des Saale- Ausbaus auf den Wasserweg verlagern will. Schon jetzt benutzt das Zementwerk die Binnenschifffahrt so intensiv wie möglich. Bei günstigen Pegelständen auf der Saale werden rund 5.000 Tonnen pro Woche mit Binnenschiffen abtransportiert. Dabei wachsen die Mengen stetig an. ‘Wir haben im Jahr 2004 rund 107.000 Tonnen über den Mittellandkanal transportiert, im vergangenen Jahr waren es rund 118.000 Tonnen’, teilte Uwe Müller dem Minister mit. ‘Sobald die Verladung von unserem Anleger in Bernburg möglich ist, können wir die Transportmenge per Schiff auf bis zu 300.000 Tonnen jährlich steigern.’ Durch den Ausbauzustand der Saale ist das Unternehmen bisher gezwungen, jährlich 120.000 Tonnen Güter per Lkw bis nach Haldensleben zu fahren. Erst dort Die Transportmengen auf dem Elbe-Seitenkanal haben im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Die vorläufige Auswertung der Verkehrszahlen im Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Uelzen ergeben erstmalig über 9,5 Millionen Gütertonnen. Gleichzeitig konnte die Leistung im Containertransport mit 73.000 TEU gegenüber 2004 fast verdoppelt werden. Fast 17.000 Güterschiffe haben den Elbe-Seitenkanal 2005 kann die Ladung auf Schiffe umgeschlagen werden. Da sich die Baubranche nach wie vor in einer Krise befindet, ist die Binnennachfrage gering. Wie Müller angab, liegen somit die Entwicklungschancen des Zementwerkes im Export. Durch den Ausbau der Saale könnten die Exporte rentabel bedient werden. Zur Zeit entfallen 40 Prozent der Transportkosten von Bernburg nach Rotterdam auf den Abschnitt Bernburg-Haldensleben. Am Beispiel des zur Schwenk Gruppe gehörenden Werkes in Karlstadt bei Würzburg verdeutlichte Eduard Schleicher die Bedeutung der Wasserstraße. Dort sei es durch die Nutzung des Mains gelungen, den Anschluss an den Weltmarkt zu schaffen und den Exportanteil kräftig auszubauen. Widerstand aufgeben passiert. Der Zuwachs auf dem Kanal lässt sich auf den starken Umschlag im Hamburger Hafen und dessen Verkehrsbeziehungen in die Bezirke Braunschweig und Magdeburg sowie in den osteuropäischen Raum zurückführen. Im Gegensatz zur Elbe steht auf dem Elbe-Seitenkanal ganzjährig eine ausreichende Abladetiefe zur Verfügung. Umso erfreulicher sind die guten Minister Daehre versprach dem Unternehmen, sich für die zügige Durchführung des Raumordnungsverfahrens für den Saalekanal bei Tornitz einzusetzen. Wie der Minister angab, muss dies gründlich geschehen, damit keine Formfehler auftreten. Er forderte eine Beschleunigung des Planfeststellungsverfahrens. Anschließend sollen die Experten entscheiden, ob das Vorhaben vertretbar sei oder nicht. Mit dem Ausbau der Saale löse man nicht zuletzt ein Versprechen an jene Unternehmen ein, die entlang der Saale investiert haben. Es gelte aber auch, dem drohenden Kollaps auf der Straße zu begegnen. In einer neuen Broschüre „Mobiler in die Zukunft – auf den Wasserwegen in Sachsen-Anhalt“ stellt das Land Sachsen-Anhalt seit kurzem ihre Wasserstraßen und deren Bedeutung für die Region vor. Neben dem Saale- Ausbau will die Regierung Sachsen-Anhalts auch den Ausbau der Elbe vorantreiben. Vor kurzem hat sich der Landtag mit großer Mehrheit für den Ausbau der Elbe ausgesprochen. Dabei stimmten neben den Regierungsfraktionen von CDU und FDP auch Abgeordnete der SPD für den Antrag. Im Gegensatz zum Saalekanal, dessen Bau von der Bundesregierung befürwortet wird, ist der Ausbau der Elbe-Fahrrinne bei Magdeburg vom Bund aufs Eis gelegt worden. Minister Daehre fordert den Bund dazu auf, den Widerstand gegen das Vertiefen der Elbe aufzugeben. Für die Untere Havel, die auch durch Sachsen- Anhalt fließt, plant der Bund die Renaturierung des Flusslaufes. In diesem Zusammenhang fordert Daehre, die bestehenden und zum Teil bereits sanierten Schleusen nicht abzureißen, so dass Binnenschiffe die Untere Havel weiterhin benutzen können. Der Minister hat auch Fördermittel für die Häfen Magdeburg, Rosslau, Aken, Halle und Haldensleben in Aussicht gestellt. Umweltorganisationen gemeinsam gegen Elbe-Ausbau Der Streit um den Ausbau der Elbe in Tschechien geht weiter. Deutsche und tschechische Umweltorganisationen nehmen gemeinsam den Kampf auf gegen den geplanten Bau einer Staustufe nahe des Hafens Decin. Damit wollen sie vermeiden, dass Tschechien Geld von der Europäischen Union (EU) für dieses Projekt bekommt. ’Ein ökologisches und ökonomisches Fiasko’ nennen die Umweltverbände das Ausbauvorhaben auf der tschechischen Elbe in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Besonders scharfe Kritik üben die deutschen und tschechischen Umweltorganisationen an den Planungsgrundlagen für den Staustufenausbau. Ihrer Meinung nach wird der Öffentlichkeit in Tschechien vorgehalten, dass die Elbe in Deutschland ganzjährig befahrbar ist, in Tschechien dagegen nicht. Richtig sei aber, dass auch in Deutschland die Elbe oft viele Monate Niedrigwasser aufweist, wodurch der wirtschaftliche Binnenschiffsverkehr nicht möglich sei. Im November vergangenen Jahres hatte der tschechische Verkehrsminister Milan Simonovsky angekündigt, schon 2007 könne mit dem Bau einer Staustufe nahe Decin begonnen werden. Derzeit wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, deren Ergebnisse Mitte des Jahres vorliegen werden. Die Prüfung wird anschließend Gegenstand eines Anhörungsund Beschlussverfahrens sein. Zu einer internationalen Diskussion über die Zukunft der Wasserstraße Elbe lud am 22. Februar die Kammerunion Elbe-Oder ein. Etwa 150 Gäste beschäftigten sich in Decin mit den Perspektiven der Wasserstraße. Dabei erklärte der Abteilungsleiter von der Direktion Energie und Transport der EU-Kommission Klaus Rudischhauser, Tschechien könne bei einer erfolgreichen Umweltverträglichkeitsprüfung von der EU Geld für den geplanten Ausbau erwarten. Dabei verwies er auf das vor wenigen Wochen von der EU-Kommission verabschiedete NAIADES-Programm zur Stärkung der Binnenschifffahrt. Der Chef der tschechischen Wasserstraßenverwaltung Miroslav Sefara verteidigte das Vorhaben zum Ausbau der tschechischen Elbe und gab dabei an, kein einziges Projekt in Tschechien zu kennen, das zugunsten des Umweltschutzes so sehrt verändert worden sei. Umweltorganisationen sprechen weiterhin von einem unsinnigen Betonprojekt und haben die Bevölkerung dazu aufgerufen, beim tschechischen Umweltministerium Einspruch einzureichen. Jahresverkehrsrekord auf Elbe-Seitenkanal Transportzahlen, weil es 2005 am Schiffshebewerk Lüneburg zu großen Einschränkungen für die Binnenschifffahrt kam. Der Westtrog war bis November wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb. Nachdem das Hebewerk nun wieder voll leistungsfähig ist, wird auch in diesem Jahr mit Rekordzahlen auf dem Kanal gerechnet. Der Elbe-Seitenkanal feiert 2006 das 30-jährige Jubiläum. Bagger 30 auf Land gezogen Auf dem Rhein bei Worms ist am 27. Februar ein niederländisches Binnenschiff mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert. Das Schiff war geladen mit 1.000 Tonnen Stahldrahtrollen und befand sich auf der Reise von Duisburg nach Mannheim. Durch den Aufprall entstand ein massives Leck im Vorschiffsbereich des Binnenschiffes. Der Schiffsführer setzte das Fahrzeug daraufhin am hessischen Ufer auf Grund und benachrichtigte die Behörden. Trotz leistungsfähiger Pumpen konnte die Feuerwehr das Wasser nicht entfernen, denn das Leck war zu groß. Die Bergungsarbeiten wurden von Schneefall und Dunkelheit erschwert. Am Tag nach dem Unfall konnte das Leichterschiff Niclas mit dem Leichtern beginnen. Nachdem 28 von 77 Stahlblechrollen entladen waren, schwamm der Havarist 14 MAART 2006 Am 20.Februar wurde bei der Meidericher Schiffswerft der Bagger 30 auf Land gezogen. Die schwimmende Kiesfabrik ist 110 m lang und wiegt 1400 Tonnen. Die Schiffsuntersuchungskommission fordert als Behörde dass das Unterwasserschiff des Baggers regel- und routinemäßig untersucht wird, d.h. die Meidericher Schiffswerft führt alle Reparaturen an Land durch die im schwimmenden Zustand des Baggers nicht möglich sind und die nach der Anlandnahme des Baggers festgestellt werden. (Foto Meidericher Schiffswerft) Anker schlug Leck in Binnenschiff Das Bundesland Sachsen ist nur knapp verschont geblieben von einem Ölfilm auf der Elbe. Am Freitag, den 3. März, wurde in der Nähe der nordböhmischen Stadt Usti nad Labem ein 15 Kilometer langer Ölteppich entdeckt, der langsam auf Deutschland zutrieb. Die sofort ausgerückten Katastrophen-Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei bemühten sich, das Öl aufzuhalten. Mit Hilfe von drei Ölsperren bei Usti, stromabwärts bei Dolni Zleb und bei Hrensko vor der deutschen Grenze konnte der Ölfilm abgefangen werden. Wahrscheinlich sind über 500 Liter Öl in die Elbe gelangt. Die Ursache ist bislang unklar, doch es handelt sich um die schlimmste Verunreinigung durch Öl in der Region seit Jahren. Die Schifffahrt wurde sicherheitshalber vorläufig eingestellt. auf. Das Schiff wurde anschließend im Handelshafen sicher vertäut, wonach Berufstaucher das Leck untersuchen und provisorisch abdichten konnten. Parallel zu diesen Bergemaßnahmen suchten Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Mannheim den Flussgrund an der Unfallstelle großflächig ab. Es wurde ein großer, circa 1.000 Kilogramm schwerer Schiffsanker mit Kette gefunden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit als Ursache in Frage kommt. Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes dürfte der Anker bereits mehrere Jahre an dieser Stelle gelegen haben. Personen sind bei dem Unfall nicht zu Schaden gekommen, auch zu einer Umwelteinwirkung kam es nicht. Die Schifffahrt war nur leicht behindert. Der Sachschaden dürfte nach Polizeiangaben im Bereich mehrerer zehntausend Euro liegen. Ölteppiche auf Elbe und Donau Tschechien rechnet mit einem möglichen Fischsterben in der Region. Erst im Januar war die Elbe nach einem Chemieunfall in Tschechien belastet. Bei einer Havarie gelangte Klärschlamm mit Zyanid in den Fluss. Auch auf der Donau im Raum Melk gab es am 3. März Öl-Alarm. Von Sarmingstein bis nach Melk war auf 30 Kilometern Schmierstoff ausgelaufen. Ausgangspunkt dürfte eine Schottergrube im Raum Grein gewesen sein, wo undichte Behälter die Flüssigkeit verloren hatten. In Melk wurde eine Ölsperre errichtet, um die Flüssigkeit abzufangen und in Folge abzusaugen. Die Donau war für die Schifffahrt gesperrt vom Kraftwerk Ybbs- Persenbeug bis nach Melk. Am Samstag, den 4. März, wurde der Umweltalarm auf der Donau aufgehoben.

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