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2006-06

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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 28 14 MAART 2006 S P U UNIEK DUBBEL I T S Y S T E E M SCHEEPSSLOPERIJ TREFFERS BV voor al uw sloop- & saneringsschepen en overige drijvende objecten 023 - 5325211 06 - 53187317 Contante betaling E-mail: treffers@hetnet.nl Hendrik Figeeweg 35, 2031 BJ Haarlem NEDERLAND B.V. Voor alle soorten lieren en kluizen Gespecialiseerd in: • BINNENVAART • VISSERIJ • ZEEVAART • BAGGERIJ tel. 0164-680097 fax 0164-681971 www.lemans-nederland.nl Tevens voor: • rollenkluis • verhaalrol • panama kluizen • blokken en schijven • fairleads • verhuur van lieren

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 29 14 MAART 2006 Der Duisburger Hafen wächst weiter. Mit dem Kauf des ehemaligen Sudamin MHD-Geländes ist der Startschuss gefallen für logport II. Das zukünftige Logistikgelände ist 25 Hektar groß und liegt direkt am Rhein. Das Investitionsvolumen zur Sanierung und zum Aufbau des Geländes bis 2008 betragt 51,1 Millionen Euro. In den kommenden drei Jahren wird das Gelände baureif gemacht und trimodal erschlossen. Dazu zählt ein eigener Bahnanschluss und eine neue Uferwand. Bei der Baureifmachung kann die Duisburger Hafen AG auf die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union zählen. Der offizielle Eigner des Geländes ist die Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Duisburger Hafen AG. Federführer des Projektes ist die Logport Logistic-Center Duisburg GmbH (logport). ‘Vorstellbar sind beispielsweise Wasser-Bahn-Umschlag und natürlich die Ansiedlung von Logistik-Unternehmen,’ sagt Redaktion : Sarah De Preter • Mobil : +31 - (0)622 70 18 93 • Email : spreter@chello.nl Logport II wird vorbereitet Erich Staake. ‘Damit haben wir ja Erfahrung.’ Der Vorstandsprecher der Duisburger Hafen AG spielt an auf das 265 Hektar große logport-Gelände, wo einst das Krupp-Hüttenwerk stand. Für logport II schwebt Staake eine ähnliche Vermarktung wie bei logport vor. ‘Logport II wird 2008 vollständig vermarktet sein, also nahezu in der Hälfte des ursprünglich avisierten Zeitraumes.’ Auf dem logport I-Gelände sind Vom 15. März bis Ende 2006 soll die B 170 ab Dippoldiswalde für Lkw mit mehr als 12 Tonnen Gesamtgewicht in Richtung Bundesgrenze gesperrt werden. Anlass für die Sperrung sind laut sächsischem Verkehrsministerium umfangreiche Unterhaltungsund Instandsetzungsarbeiten, die keinen Aufschub dulden. Die Elbe kann dem drohenden Verkehrschaos durch die Sperrung begegnen. Das haben die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe, die Tschechisch-Sächsische Binnenhäfen Decin/Lovosice und die Industriehafen Rosslau gemeinsam erklärt. Wie die Häfen angeben, ist die Verlagerung der Transporte auf die Wasserstraße eine sinnvolle Alternative für den Bereich Projektladungen und Schwerlasten. Bereits jetzt reicht die Produktpalette welche mit Hilfe von Binnenschiffen über den Wasserweg von und zu den Binnenhäfen transportiert werden, von Transformatoren, Turbinen, Flugzeugteilen, Brückenteilen über Motoren bis zu kompletten Produktionsanlagen. Über den Seehafen Hamburg werden diese heute 75 Prozent der Ansiedlungsfläche vermarktet, 50 Prozent in Betrieb. Es sind 2.000 Arbeitsplätze geschaffen worden und bis 2010 sollen es 4.000 sein. Vierzig Unternehmen der Logistikbranche haben sich in den vergangenen sechs Jahren ebenso für Duisburg als Standort entschieden wie mittelständische Unternehmen der Branche. ‘Diese Attraktivität wollen wir auch über 2010 hinaus bewahren,’ so Staake. Österreich bangt um Donauausbau Immer härter wird der Streit um die EU-Gelder für den Ausbau der europäischen Verkehrswege. Durch den von der EU beschlossenen Sparkurs werden statt der geplanten 20 Milliarden Euro in den kommenden sechs Jahren nur noch 6,4 Milliarden für den Ausbau von Straßen-, Schienenund Wasserstraßenverbindungen zur Verfügung stehen. In Österreich, das sechs Projekte in der Liste der Transeuropäischen Netzwerke (TEN) hat, wird um die Projekte, worunter auch den Ausbau der Donau, gebangt. Zurzeit wird noch über Verschiebungen im EU-Budget verhandelt, um die Fördermittel doch noch zu erhöhen. Vor Ende April dürfte es nicht zu einer Einigung kommen. Dabei zeigt sich eine Kluft zwischen den neuen und alten Mitgliedstaaten. Während die alten Mitgliedstaaten vorschlagen, die Liste von derzeit 30 Projekten auf maximal sechs zu kürzen und diese dafür ausreichend zu finanzieren, wollen die neuen Mitgliedstaaten an allen Projekten festhalten, auch wenn die heißen würde, dass die Co- Finanzierung durch die EU viel geringer ausfallen würde. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass die als prioritär eingestuften B170: Wasserstraße kann Abhilfe schaffen Projekte sich zum Großteil in den alten Mitgliedstaaten befinden. Der österreichische Verkehrsminister Hubert Gorbach machte Anfang März deutlich, dass er noch eine angemessene Unterstützung für den Bau des Basisbrennertunnels erwartet, dass dagegen nicht feststeht, ob die vorgesehene Vertiefung der Donau östlich von Wien von der EU gefördert wird. Doch auch auf die EU-Unterstützung für den Tunnelbau wollte sich der europäische Verkehrskommissar Jacques Barrot Anfang März in Österreich schon nicht mehr festlegen. Güter vor allem im Export in ferne Länder wie China, Australien, Dubai, Saudi Arabien oder Indonesien verschifft. Aber auch elbaufwärts in Richtung Prag über die Moldau ist der Weg auf der Wasserstraße stets frei. Im Hafenverbund mit den sechs Binnenhäfen Dresden, Riesa, Torgau Roßlau, Decin und Lovosice stehen für den Umschlag dieser Güter moderne Krananlagen zur Verfügung. Bis zu 90 Tonnen können dort mit eigenen Kränen und darüber hinaus mit mobiler Krantechnik umgeschlagen werden. HHLA: Grünes Licht für Bau neuer Liegeplätze Grünes Licht für den weiteren Ausbau des Containerterminals Burchardkai (CTB), des mit Abstand größten und umschlagstärksten Containerterminals im Hamburger Hafen. Der entsprechende Planfeststellungsbeschluss liegt vor, so die Hamburg Port Authority (HPA). Damit können in den kommenden Jahren drei neue Liegeplätze für Großcontainerschiffe der so genannten Super Post Panmax-Klasse am CTB gebaut werden, dessen Grundfläche in etwa der der Insel Helgoland entspricht. Von Eckhard-Herbert Arndt Die große ingenieurtechnische Leistung besteht jetzt unter anderem darum an einer etwa 1.100 m langen Strecke im Waltershofer Hafen die Kaimauer neu zu setzen, und zwar im laufenden Umschlagbetrieb. Die Baumaßnahmen verteilen sich über drei Abschnitte. Der erste, rund 430 m lange Kaiabschnitt wird nach jetzigem Planungsstand im Jahr 2008 zur Verfügung stehen. Die beiden anderen Liegeplätze folgen danach. Die Baumaßnahmen schlagen mit rund 55 Mio. Euro zu Buche. Parallel dazu betreibt der Terminalbetreiber HHLA (Hamburger Hafen- und Logistik AG) die aufwändige Umgestaltung des CTB. So wird unter anderem ein neuer KV-Terminal gebaut. Die Gesamtmaßnahmen schlagen mit rund 600 Millionen Euro zu Buche. Nach Abschluss aller Bauarbeiten soll die Umschlagleistung des CTB von gegenwärtig rund 2,6 Millionen TEU auf 5,2 Millionen TEU ausgeweitet werden. Auch die Nummer zwei unter den Hamburger Hafenunternehmen, Eurogate, baut die Umschlaganlagen weiter aus und investiert bis Ende des Jahrzehnts rund 350 Millionen Euro in Hamburg. Ende Februar wurde mit dem Neubau des Liegeplatz 2 im Waltershofer Hafen begonnen. Bis Mitte 2007 werden die Bauarbeiten dauern, für die Stadt und Umschlagunternehmen gemeinsam rund 95 Mio. Euro aufbringen. Einmal fertig gestellt sollen auf dem neuen, rund 380 m langen Kaibabschnitt fünf neue Containerbrücken aufgestellt werden. Sie werden, wie schon für das Brückenquintett des neu gestalteten, im Spätherbst 2005 in Betrieb genommenen Liegeplatz 1, ebenfalls in China gebaut. Nach Abschluss aller Ausbaustufen (bis 2010) sollen auf dem Eurogate-Terminal dann bis zu fünf Mio. TEU umgeschlagen werden. Vom Umschlagwachstum profitiere aber auch der Arbeitsmarkt. Bis 2010 wird Eurogate 750 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Bereits im Zeitraum 2000 bis 2005 waren es bei diesem Unternehmen rund 600 neue Jobs. Indes setzt sich das Umschlagwachstum ungebrochen fort. Rund 17 Prozent mehr Standardbehältnisse (TEU) gingen im Januar 2006 über die Containerterminals des Elbe-Hafens. Mit Abstand wichtigster Impulsgeber ist der Asien- Verkehr. Zu den tragenden Säulen des Boxen-Umschlags gehört mitterweile auch der erst im Oktober 2002 in Betrieb genommene Container Terminal Altenwerder (CTA) der HHLA. Gewissermaßen am laufenden Band legen die Großfrachter an diesem Terminal an, um ihre Fracht zu löschen beziehungsweise neue Behältnisse aufzunehmen. EU-Kommission genehmigt Beihilfe für Terminalbau Die Europäische Kommission erhebt keine Einwände gegen die deutsche Beihilferegelung für den Bau von Terminals des kombinierten Verkehrs. Dabei handelt es sich um die Verlängerung einer von der Kommission bereits 2002 genehmigten Regelung. Die Neuregelung unterscheidet sich nicht grundlegend von der vorhergehenden Regelung. Die Notwendigkeit zum Umladen ist für den kombinierten Verkehr ein Wettbewerbsnachteil gegenüber dem reinen Straßenverkehr. Wenn sowohl die Bau- als auch die Betriebskosten eines Terminals allein durch die beim Umschlagen erwirtschafteten Erträge bestritten werden müssten, würde die Rentabilitätsschwelle zu spät erreicht, um Investoren anzuziehen. Durch die bisherige Beihilferegelung wurde die Wettbewerbsfähigkeit des kombinierten Verkehrs bereits erheblich gesteigert. Die im Zuge dieser Regelung finanzierten Umschlaganlagen haben eine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Wasserstraße in der Größenordnung von 16 Millionen Tonnenkilometern jährlich bewirkt. Bis 2008 wird weiterhin ein erheblicher Anstieg der Nachfrage im kombinierten Verkehr prognostiziert. Daneben soll das über deutsche Terminals abgewickelte Verkehrsaufkommen im kombinierten Verkehr Straße/ Schiene und Straße/Binnenschifffahrt bis 2008 um 45 Prozent zunehmen. Die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene und die Wasserstraßen steht im Einklang mit der europäischen Verkehrspolitik. Die Kommission hat daher die Verlängerung der Beihilferegelung gebilligt.

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