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DE BINNENVAARTKRANT

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 36 12 APRIL 2005 Electric marine support bv binnenvaart Tel: 078-6177299 Fax:078-6177319 Mob:0653-910372 Mob:0655-557478 Uilenkade 14 3336 LP Zwijndrecht Complete elektrische installaties Accu's Laders Omvormers € 5995,- AANBIEDING TEVENS KUNNEN WIJ VOOR U VERZORGEN Iveco watergekoelde generatorset 30 kva 3 cilinder 24 kw compleet met: * start/stop module * alarmeringen * accu * karterpomp R.V.S masten Hooggepolijste uitlaten Sanitaire installaties Pomp installaties www.charitycompany.tk Steun het KWF Kankerbestrijding voor € 5,00 en ontvang een leuke tas! TOPPRESTATIES ONDER HOOGSPANNING Dealer van o.a.: ALPHATRON navigatie apparatuur, VICTRON acculaders en omvormers, TRESCO electronische vaarkaarten, TVSE brandstofverbruiksmeters en TVSE Electrische cv-ketels. 06 - 41 42 11 06 TEUS VLOT SCHEEPS ELECTRO BV Service wereldwijd • Reparatie van electrische installaties waaronder ook reparatie en revisie van generatoren • Complete electrische afbouw van casco’s • Officieel Alphatron dealer. Inbouw alle merken motoren Reparatie Detroit Diesel, Daf, Perkins en Iveco motoren Officieel dealer van: generatorsets Tel. 0184-411 922 Fax 0184-419 565 Baanhoek 182b, 3361 GN Sliedrecht. Postbus 12, 2970 AA Bleskensgraaf Tel.: (0184) 49 38 88 Fax: (0184) 49 38 89 E-mail: electro@teusvlot.nl www.teusvlot.nl TEUS VLOT SCHEEPS ELECTRO BV MAAKT DEEL UIT VAN DE TEUS VLOT BEDRIJVENGROEP. Postbus 188 3330 AD Zwijndrecht Noordpark 1, 3332 LA Zwijndrecht Telefoon (078) 612 48 33 Fax (078) 619 53 42 • SCHEEPSLUIKEN • HAVENSERVICE • STALEN VLOEREN • ALLE REPARATIES BOVEN DE WATERLIJN Nieuwe Bosweg 4, Postbus 14 3340 AA Hendrik-Ido-Ambacht Telefoon (078) 681 41 77 Fax (078) 681 50 56 Voor kleine tot ingrijpende reparaties en kompleet onderhoud. Helling 120 meter. Groot schroevendok. Nieuw !! Scheepsramen Voor al uw sloopwerkzaamheden SCHEEPSSLOPERIJ NEDERLAND B.V. Havenweg 1. Postbus 5234 3295 ZJ ‘s-Gravendeel Telefoon: 078-6736055 Autotel. 06-53199616 Qualiteit heeft een naam: SLECHTS €170,- EXCL. BTW WWW.BINNENVAARTKRANT.NL Service heeft een nummer: Tel.: 0049 (0)2 03/93 27 30 Fax: 0049 (0)2 03/93 27 3-66 WITTIG GmbH internet: http://www.wi-du.de E-Mail: info@wi-du.de VOOR : • alle onderhoudswerkzaamheden • alle scheepsreparaties • verlengingen / inkortingen • hellingdok tot 60 meter Veerweg 59A - H.I. Ambacht Tel. 078-6812551, b.g.g. 078-6822742, Fax 078-6821446 w.buitendijk@scheepswerfhetanker.nl - www.scheepswerfhetanker.nl www.euroshipservices.nl BOUWPAKKETTEN Vele tientallen pakketten reeds geleverd BEL, FAX, OF E-MAIL VOOR ONZE BROCURE TEL : 0487 57 1498 FAX : 0487 57 3350 EMAIL : info@euroshipservices.nl Stoel van de maand: Stuurstoel Middellandse zee De Middellandse zee is een comfortabele stuurstoel uitgerust met verstelbare rugleuning, lendesteun, verstelbare en wegklapbare armleggers en een in hoogte verstelbare hoofdsteun. Stoffering: leer: zwart stof: zwart andere kleuren op aanvraag Nog niet overtuigd?.. Kom dan een keer proef zitten bij ons kantoor in Zwijndrecht! ScheGro BV Adviesprijs vanaf: 813,- (excl. BTW) Uilenkade 4 - 3336 LP Zwijndrecht Tel: +31 (0)78-6840902 fax: +31 (0)78 6840211 www.schegro.com Levering via de vakhandel

DE BINNENVAARTKRANT PAGINA 37 12 APRIL 2005 Das gesamteuropäische Programm Marco Polo soll für das Jahr 2007 neu aufgelegt werden. Marco Polo unterstützt den intermodalen Transport mit dem Ziel, Güter von der Straße auf andere Verkehrsmittel zu lenken. Für Marco Polo II hat die EU-Kommission ein Fördervolumen von 740 Millionen Euro vorgeschlagen. Um der Weiterentwicklung der Binnenschifffahrt eine reelle Chance zu geben, sollten die Regeln verfeinert werden, schlägt Inland Navigation Europe (INE) vor. Von Sarah ah De Preter Mit dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Förderprojekt kommt Marco Polo in der EU an die zweite Stelle nach dem TEN-Programm zur Optimierung der TransEuropäischen Verkehrs- Netzwerke. Für dieses Programm hat die Kommission 20,35 Milliarden Euro für die Periode 2007 bis 2013 veranschlagt. In der Redaktion : Sarah De Preter • Mobil : 0031 - 622701893 • Email : spreter@chello.nl EUROPÄISCHER TRANSPORT WÄCHST SCHNELLER ALS BRUTTO-INLANDSPRODUKT Marco Polo II: Binnenschifffahrt mehr Möglichkeiten bieten ersten Phase des Marco Polo sind insgesamt 15 Projekte vergeben worden. Der Präsident der Transportkommission des Europäischen Parlaments, Paolo Costa, bezeichnet diese Phase als erfolgreich. Das Programm habe unter anderem die Initiative der italienischen Grimaldi-Gruppe unterstützt, die innerhalb von 30 Monaten drei Milliarden Tonnenkilometer von der Straße auf das Schiff gelenkt hat. Die Verlagerung der Verkehrsströme auf alternative Transportwege ist das Hauptziel des multimodalen Programms. Dass dies unbedingt nötig ist um die Lebensqualität in der Europäischen Union zu gewährleisten, geht auch aus einer Reaktion der internationalen Lobbyorganisation für die Binnenschifffahrt INE hervor. INE weist darauf hin dass der Transport in Europa jährlich stärker ansteigt als das europäische Bruttoinlandsprodukt. Mehr als zehn Prozent aller Straßen und über zwanzig Prozent der Schienenstrecken leiden unter ‘chronischem Stau’. Der Transport ist ein wesentlicher Baustein der europäischen Wirtschaft. Auf kurz oder lang ist somit ein Kollaps absehbar. Darüber hinaus stellen die CO 2 -Ausstöße des LKW-Verkehrs eine enorme Beeinträchtigung des Klimas dar. Die Lebensqualität ist somit gefährdet, schließt INE. Doch bekommt die Binnenschifffahrt, welche keine Kapazitätsprobleme hat und wesentlich umweltfreundlicher ist als der Straßengüterverkehr, genügend Chancen im Rahmen des Marco Polo Programms? INE sieht Nachbesserungsbedarf und schlägt konkrete Änderungsansätze vor. So wie zum Beispiel eine Verschiebung des Hauptaugenmerks von großen Verkehrsprojekten über längere Distanzen auf kleinere Projekte. Denn gerade die kleineren Transportrouten in Regionen mit einer hohen Bevölkerungsdichte verursachten den Stau, meint INE. Nach Angaben der Organisation wird der Großteil aller Transporte in der EU von kleinen und mittelgroßen Transportunternehmen durchgeführt. Diese sind aber schwer zu motivieren, multimodale Lösungen zu ergreifen, da die Kosten für den Umschlag der Güter von einem Verkehrsträger auf den anderen zu hoch liegen. Eine Tatsache welche die Weiterentwicklung der Binnenschifffahrt ausbremst. Maßnahmen Die Binnenschifffahrt kann damit weniger von dem Marco Polo profitieren als gewollt. Um den Trend zu kehren schlägt INE einige konkrete Änderungsschritte vor. Dabei handelt es sich erstens um die Verfeinerung der Projektkriterien. Transporte von hochwertigen Gütern über kürzere Distanzen sollten dabei mehr berücksichtigt werden als bisher. Notwendig wäre es ebenfalls dass kleine und mittelgroße Transportunternehmen sich besser als bisher an dem Programm beteiligen können. Regionale Autoritäten sollten die Möglichkeit bekommen einzelne Projekte zu bündeln. Um die Verschiebung von Gütern auf alternative Transportmodi zu unterstützen sei auch Co-Finanzierung von Umschlaginfrastruktur ein geeignetes Mittel. Ein Beispiel ist das flämische Programm für den Bau von Kaianlagen, welches seit seiner Inkrafttretung vor einigen Jahren bereits zum Bau von über hundert Kais geführt hat. Hierbei finanziert die flämische Regierung 80 Prozent der Infrastrukturkosten; der Unternehmen legt die restlichen 20 Prozent hinzu. Allerdings verpflichtet sich die Privatwirtschaft über eine längere Periode eine bestimmte Gütermenge über die Wasserstraße abzuwickeln. Schiene Nicht überall ist man der Meinung dass gerade die Schifffahrt im neuen Marco Polo mehr Spielraum bekommen soll. So bemängelt die internationale Kombi-Vereinigung UIRR, dass Marco Polo II für etwa 40 Prozent des angesetzten Budgets den Schwerpunkt Short Sea Shipping hat. Das Programm müsse dringend überarbeitet werden, heißt es seitens der UIRR. Für einen großen Teil des kontinentalen Verkehrs – insbesondere durch die Alpen – sei die Schiene die einzige Transportalternative zur Straße. Hundert Jahre Mittellandkanal Vor genau hundert Jahren wurde mit dem preußischen Wassergesetz der Bau des ersten Teilstücks des Mittellandkanals (MLK) beschlossen. Dieses Jubiläum wurde am 5. April in Hannover mit einer Festveranstaltung gefeiert. In Anwesenheit von Vertretern aus Verkehrs- und Finanzministerium präsentierte sich die Binnenschifffahrt als eine leistungsfähige Branche, die zur Weiterentwicklung allerdings angewiesen ist auf eine zuverlässige Infrastruktur und bessere Rahmenbedingungen. Auf der Festveranstaltung bezeichnete der Verkehrsstaatssekretär Ralf Nagel die Wasserstraßen als ‘Bestandteil eines modernen und effizienten Verkehrsnetzes, das die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft stärkt’. Von Sarah ah De Preter Wegen seiner zentralen Bedeutung für das Zusammenwachsen der alten und neuen Bundesländer wurde der Ausbau des MLK zwischen Hannover und Berlin im Frühjahr 1991 als Projekt Nr. 17 von der Bundesregierung in die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit aufgenommen. Teile des Projektes sind der Kanalausbau östlich der Schleuse Sülfeld sowie der Bau des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) freut sich bereits auf die Vollendung des Kanalausbaus. Dazu BDB-Präsident Heinz Hofmann in seiner Festansprache: ‘Nach der Fertigstellung dieses Projektes hat die Wasserstraßen-West-Ostverbindung bis Berlin einen westeuropäischen Ausbaustandard für moderne Motorgüterschiffe erreicht. Der Kanalausbau ist mehr als nur ein innerdeutsches Bauvorhaben. Durch die Öffnung des osteuropäischen Marktes und der Erweiterung der EU wird der Mittellandkanal noch stärker Teil einer europäischen Verkehrsstruktur, die sich an ökologischen Forderungen orientiert und Wirtschaftswachstum ermöglicht, ohne dass dies auf Kosten der Umwelt geht.’ In seiner Rede betonte Hofmann die Leistungsfähigkeit der Binnenschifffahrt: ‘Deutschland verfügt über ein – gemessen an Bahn und Schiene – kleines, in Bezug auf die Transportleistung aber wichtiges Wasserstraßennetz, auf dem fast so viele Güter wie auf dem Schienennetz transportiert werden. Binnenschiffstransporte werden ohne störende Belästigung der Bevölkerung und ohne nennenswerte ökologisch nachteilige Auswirkungen nahezu unbemerkt abgewickelt. Das System Binnenschifffahrt/Wasserstraßen ist umweltfreundlich, energiesparend, sicher und kostengünstig.’ Sonderausstellung Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Karl Diller präsentierte in Hannover eine 45-Cent-Sonderbriefmarke mit dem Motiv der Kanalbrücke in Magdeburg. Der Trog wurde im Oktober 2003 nach einer Bauzeit von fünf Jahren in Betrieb genommen. Heinz Hofmann erinnerte den Finanzstaatssekretär an die notwendige Erneuerung und Modernisierung der deutschen Binnenschifffahrt. Er nahm dabei Bezug auf den Abschlussbericht des Forums für Binnenschifffahrt und Logistik. In diesem Bericht werden unter anderem Wettbewerbsvorteile in den Niederlanden aufgeführt. So ist in Holland – anders als in der Bundesrepublik – seit vielen Jahren eine steuerfreie Re-Investition von Buchgewinnen bei der Veräußerung von Binnenschiffen möglich. Diese Maßnahmen sollte auch kurzfristig in Deutschland umgesetzt werden, so Hofmann. ‘Anderenfalls wird es eine Binnenschifffahrt unter deutscher Flagge in wenigen Jahren nicht mehr geben.’ Zum hundertjährigen Jubiläum des MLK präsentiert das Wasser- und Schifffahrtsamt Minden im Informationszentrum am Wasserstraßenkreuz Minden eine Sonderausstellung. Das Zentrum ist seit Ostern geöffnet und bis Oktober zu besuchen. Ein Teil der Ausstellung ist Ingenieur Leo Sympher gewidmet, sozusagen dem geistigen Vater des Kanals. Sympher hatte einen wesentlichen Anteil am Zustandekommen des preußischen Wassergesetzes. Auch an der Planung und Baudurchführung war er maßgeblich beteiligt. Erste Überlegungen zur Herstellung von Verbindungskanälen zwischen den norddeutschen Flüssen gab es bereits im 16. Jahrhundert. Heute verbindet der Kanal über eine Länge von 325 Kilometer die Stromgebiete des Rheins, der Ems, der Weser und der Elbe. Darüber hinaus stellt er die Verbindung nach Berlin und zu den osteuropäischen Wasserstraßen her. Entlang des Kanals liegen wichtige Industrie- und Gewerbegebiete. Die Ausstellung in Minden ist bis Ende Oktober 2005 täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr, an Sonnund Feiertagen bis 18 Uhr zu besichtigen. Erwachsene zahlen 1,40 Euro, Kinder 0,80 Euro. Gruppen ab 20 Personen bekommen einen reduzierten Tarif. Es werden über dem Mittelkanal etwa 22 Millionen Tonnen Güter pro Jahr befördert. (Foto Sarah De Preter)

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