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2003-13

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Erneut weniger

Erneut weniger umgeschlagen in bayerischen Häfen Der Güterumschlag in den bayerischen Häfen ist weiterhin rückläufig. Im Jahr 2002 lag er mit 10,1 Millionen Tonnen um 12 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bereits im letzten Jahr war der Güterumschlag um gut zehn Prozent zurückgegangen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, betraf der Rückgang allein das Maingebiet (minus 19,1 Prozent), während der Umschlag in den Donauhäfen mit einem Minus von 0,1 Prozent nahezu unverändert blieb. Im Donaugebiet betrug der Güterumschlag 4,3 Millionen Tonnen. Das entsprach mit einem Minus von 0,1 Prozent fast genau dem Vorjahresumschlag. Dabei verzeichnete der mit Abstand umschlagstärkste bayerische Hafen Regensburg mit 2,5 Millionen Tonnen ein deutliches Plus von 13,5 Prozent. Die Häfen des Maingebiets schlugen dagegen mit 5,8 Millionen Tonnen um fast ein Fünftel weniger um als im Jahr 2001. Die umschlagstärksten Häfen verzeichneten durchweg Rückgänge: Aschaffenburg mit 0,87 Millionen Tonnen ein Minus von 9,8 Prozent, Bamberg mit 0,6 Millionen Tonnen ein Minus von 19,1 Prozent und Nürnberg mit 0,55 Millionen Tonnen ein Minus von 23,3 Prozent. Auf die Häfen des Main-Donau-Kanals (sie zählen zum Maingebiet) entfiel ein Güterumschlag von 1,9 Millionen Tonnen, das waren 18,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Knapp ein Drittel des Güterumschlags des Jahres 2002 entfiel mit 3,2 Millionen Tonnen auf Steine und Erden. Dies entsprach einem überaus deutlichen Rükkgang von 27,4 Prozent gegenüber 2001. An land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, lebenden Tieren sowie Nahrungs- und Futtermitteln wurden hingegen mit 3,1 Millionen Tonnen um 13,7 Prozent mehr umgeschlagen. Auch bei den Düngemitteln als drittstärkster Güterabteilung konnte mit 1,0 Mill. Tonnen ein Plus von 4,9 Prozent verzeichnet werden. Andere Güter wie z.B. feste mineralische Brennstoffe, Eisen, Stahl, Erze und Metallabfälle spielen in der bayerischen Binnenschiffahrt nur eine untergeordnete Rolle. PAGINA 38 17 JUNI 2003 RSB will sich von Binnenschifffahrt trennen RSB-Logistik, eine Tochter von Rheinbraun und damit RWE in Hürth, will sich von zwei Randaktivitäten trennen. Rheinbraun-Pressesprecher Dr. Wolfgang Ronnebeckhat bestätigt dass die Firma zwei Gasschiffe u.a. abstoßen möchte. Entgegen Angaben von Verdi Sprecher Wolfgang Mannek wären nicht 50, sondern nur rund 20 Arbeitnehmer vom Verkauf der Reederei und Spedition Braunkohle betroffen. Neben der Transportgesellschaft soll auch die Transportsparte Kernbrennstoffe zur Disposition stehen. Interessiert an der Sparte Binnenschifffahrt und Logistik soll ein in Duisburg ansässiges Unternehmen sein. Karl Maria Weber, Betriebsratsvorsitzender, hob hervor dass viele seiner Kollegen an einer Verlagerung der Arbeitsplätze nach Luxemburg, um Lohnnebenkosten zu sparen, kein Interesse hätten, da dort die Sozialleistungen für Arbeitnehmer völlig unterschiedlich sind. Im übrigen schriebe der Logisitk Bereich schwarze Zahlen. (Bonapartner) Gefahrgutwoche in Karlsruhe großer Erfolg Überaus zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen mit der großen Resonanz auf die die vom 19. bis zum 23. Mai durchgeführte Gefahrgutwoche in Karlsruhe stieß. Die Beamten des Fachdienstes Gefahrgutkontrolle der Wasserschutzpolizei standen für Fragen aus der Praxis und für die Praxis mit dem Schwerpunkt ADNR 2003 zur Verfügung. Die Info-Woche sollte nicht nur Binnenschiffer ansprechen, sondern auch verantwortliche Personen anderer Verkehrsträger. Vor Ort erkundigten sich Besatzungen von insgesamt 28 Binnenschiffen, Gefahrgutbeauftragte, Leiter der Versandabteilungen und Tanklagerleiter der großen in den Rheinhäfen ansässigen Unternehmen sowie Vertreter des Hafens. Erwin Spitzer, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt, würdige die auf diesem Gebiet unternommenen Anstrengungen. Der Leiter des Fachdienstes, Polizeihauptkommissar Thomas May, war aufgrund der Resonanz dieses nicht alltäglichen wasserschutzpolizeilichen Angebots überrascht und hoch erfreut; denn es zeige sich das große Interesse und damit auch das Bewusstsein einer großen Verantwortung der mit Gefahrgütern umgehenden Binnenschiffer und anderer Verkehrsträger. Die Spezialisten der Wasserschutzpolizei sind stolz dass es im Ölhafen der Karlsruher Rheinhäfen noch nie zu einem wirklich gravierenden Unfall kam. ✂ Einige Beispiele DEUTSCHE BEILAGE Ich möchte, dass die Binnenvaartkrant auch weiterhin für mich schreibt. Daher abonniere ich die Zeitung für ein Jahr: Name, Vorname bzw. Firma: Straße und Hausnummer: Postleitzahl/Ort: Land: Telefonnr.: Email: !nsere 'reise )ür *ener+,überho,0n1 20st+0schmotoren Scania D 11 € 6350,- Scania DS 11 € 6950,- (incl. Turbo) Scania DS 14 € 8350,- (incl. Turbo) DAF DKA 1160 € 5800,- DAF DKS 1160 € 6675,- (incl. Turbo) Mercedes OM 402 € 8470,- Mercedes OM 442 € 9255,- (incl. Turbo) Volvo TD 100 A € 7409,- (incl. Turbo) Volvo TD 120 A € 7552,- (incl. Turbo) Motor generalüberholen incl. Brennstoffpumpen und Turbinen. Preise excl. MwSt. Mehrwertsteuernr.: Motoren 7ie)erb+r mit 889:;erti)i? Tel.nr.: 0031.24.3886063 Email: satrans@aol.com HTTP://www.satrans-mannheim.de • Baustofftransporte ab: Ober-, Mittel-, Niederrhein und deutschen, holländischen und belgischen Stationen • Befrachtung • LKW-Spedition Füllen Sie den Abo-Coupon aus und senden Sie ihn ohne Briefmarke an: De Binnnenvaartkrant Antwortnummer. 70133 NL-3070 VB Rotterdam (Niederlande) Ein Abonnement auf “De Binnenvaartkrant” kostet € 60,00 (incl. 6% M.W.st.) jährlich. Ihr Abonnement Soll 2 Monaten vorher schriftlich gekündigt werden. Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? 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Für (jede) 3 Online-Anzeigen zahle ich € 5 extra.* Senden Sie bitte Ihr ausgefülltes Kicker-Formular mit einem Postscheck hierauf vermeldet: Commerzbank- Duisburg, BLZ 350 400 38, Konto 4569588 an die folgende Adresse: Riomar BV-De Binnenvaartkrant, Postbus 24202 NL-3007 DE Rotterdam (Niederlande) Wieviel Schaltungen? Telefonnummer Email Ort / Land 1x € 8,00 ➙ 3x € 20,00 € 13,00 € 30,00 € 18,00 € 40,00 € 22,00 € 50,00 € 27,00 € 60,00 € 32,00 € 70,00 € 37,00 € 80,00 Achtung! Bitte überweisen Sie den Betrag auf unser Konto in Deutschland, Commerzbank-Duisburg, bank-leitzahl 350.400.38, konto-nr. Riomar BV 4569588 oder schicken Sie uns einen Überweisungsauftrag. Wenn Sie sich einen "Kicker unter Chiffre" wünschen, beachten Sie bitte die zusätzlichen Verwaltungskosten: € 2,36 Faxen kann natürlich auch! Unsere Faxnummer lautet: 0031 - 10 414 02 12 * Das Angebot gilt nur ab 3 (Online)-Anzeigen

Große Enttäuschung herrscht in der deutschen Binnenschifffahrt. Nachdem sie seit 1999 für eine Änderung des § 6b E i n k o m m e n s t e u e r g e s e t z gekämpft hatte und auch von Seiten des deutschen Bundesverkehrsministeriums dem Gewerbe berechtigte Hoffnungen gemacht worden war, kam vom Bundesfinanzministerium die unmissverständliche Nachricht: ‘Die Bundesregierung plant keine Änderung des § 6b Einkommensteuergesetz hinsichtlich der Begünstigung von Gewinnen aus der Veräußerung von Binnenschiffen’. Der § 6b Einkommensteuergesetz in der aktuellen Fassung erlaubt es nicht dass Gewinne aus Schiffsveräußerungen in die steuerfreie Rücklage für den Kauf neuer Schiffe gestellt werden, wie dies in den Niederlanden der Fall ist und in Deutschland bis 1999 möglich war. Seitdem werden hier diese Gewinne steuerlich abgeschöpft. Diese steuerliche Behandlung wird als ein großer Wettbewerbsnachteil für die deutsche Flotte angesehen und hat dazu geführt dass nur geringe Investitionen in die Flotte erfolgten. Von Hermann Blank- mann PAGINA 39 17 JUNI 2003 KEINE BEGÜNSTIGUNG VON VERÄUßERUNGSGEWINNEN Hoffnung der deutschen Binnenschifffahrt schlagartig zunichte gemacht Diese Nachteile wurden dem deutschen Gewerbe auch von dem Forschungsinstitut Planco im jüngst vorgelegten zweiten Zwischenbericht zum Gutachten Potenziale und Zukunft der deutschen Binnenschifffahrt bescheinigt. Das Gutachten wurde vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegeben. Als ein großer Wettbewerbsnachteil für die deutschen Unternehmer gegenüber den niederländischen wird die nachteilige Behandlung der Gewinne aus Schiffsveräußerungen gesehen. Der deutschen Flotte bescheinigt Planco des weiteren eine daraus resultierende, anhaltende Investitionsschwäche mit der Folge dass es ihr an der notwendigen Wettbewerbsfähigkeit mangelt. Neuer Leiter bei Wasserschutzpolizei Wesel Neuer Leiter der Wasserschutzpolizeiwache Wesel ist seit Anfang Juni Burkhard Schöler. Der 51-jährige Polizeihauptkommissar war fünf Jahre Dienstgruppenleiter (DGL) bei der Polizei in Düsseldorf, bevor er 1985 zur Wasserschutzpolizei nach Duisburg kam. Die VTG-Lehnkering AG festigt ihre Marktkompetenz auf dem Gebiet der Lagerung von Gefahrstoffen. Am Standort Mannheim nahm Vorstandsmitglied Wolfgang Lehr jetzt den 3. Bauabschnitt des bereits seit 15 Jahren bestehenden Gefahrstofflagers in Betrieb. Rund 4,4 Mio. EUR investierte der Konzern. Mit der Baumaßnahme trägt das Unternehmen dem wachsenden Neben seinen Aufgaben als DGL kümmerte er sich intensiv um die Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen, die neu zur Wasserschutzpolizei kamen. Zuletzt war er eineinhalb Jahre als Dezernent im Präsidium tätig. Schöler löst Helmut Will ab, der nach drei Jahren als Leiter der Dienststelle Wesel in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Er wird im Präsidium in Duisburg- Homberg Dezernent des Bereichs Technik. Diesen Bereich leitete Will Senior bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1980. VTG-Lehnkering AG: Gefahrstofflager Mannheim jetzt noch größer Bedarf nach hochwertiger Lagerfläche für Gefahrstoffe Rechnung. VTG-Lehnkering gehöre damit zu den Nutznießern von Outsourcing-Vorhaben der Chemischen Industrie, sagte Lehr bei der Übernahme des dritten Moduls. Dank der Ausbaumaßnahme stehen dem Logistik-Dienstleister in Mannheim jetzt 5.600 weitere Palettenstellplätze zur Verfügung, so dass das Unternehmen nunmehr über 17.000 Palettenstellplätze disponiert. Darüber hinaus wuchs die für Arbeitsfläche für die Abwicklung von Kommissionieraufgaben um weitere 1.000 m2. Umfassend ist auch das mit dem Ausbau umgesetzte Umweltschutzpaket. Im Gefahrstofflager Mannheim sind rund Mitarbeiter beschäftigt. In Deutschland disponiert der zum Hapag-Lloyd-Konzern gehörende Spezialdienstleister an Lager-Standorten über 58.000 Palettenstellplätze. Das deutsche Gewerbe hat schon früh auf die Probleme aufmerksam gemacht, die mit dem § 6b E i n k o m m e n s t e u e r g e s e t z zusammenhängen, und dessen Änderung gefordert. Zuletzt konnten zahlreiche Politiker von der Notwendigkeit hier eine Anpassung vorzunehmen, überzeugt werden. Der § 6b war auch ein Thema des Bundestagswahlkampfes im letzten Spätsommer. Insbesondere Hans- Michael Goldmann, schifffahrtsund hafenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, und seine Partei setzten sich stark für eine Neuregelung ein. Und auch im Verkehrsministerium dämmerte es den Verantwortlichen noch vor der Vorlage des zweiten Zwischenberichtes von Planco, welche Auswirkungen dieser Paragraph auf die Substanz der deutschen Flotte und deren Wettbewerbsfähigkeit hat. So kündigte die neu ins Amt gekommene und von der Materie völlig unbeleckte Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Iris Gleicke, im April sinngemäß an dass die Tage des § 6b gezählt sind. Enttaüscht Auf eine entsprechende Anfrage aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung wann die Änderung des Einkommensteuergesetzes in Kraft treten werde, kam jetzt die vernichtende Antwort aus dem Bundesfinanzministerium in Berlin. In einer ersten Erklärung zeigten sich Vertreter der deutschen Binnenschifffahrtsverbände (der Bundesverband der Selbständigen, Abteilung Binnenschifffahrt und der Bundesverband der deutschen Binnenschifffahrt) tief enttäuscht, ja resigniert. FDP-Mann Goldmann beklagte dass die Bundesregierung das deutsche Binnenschifffahrtsgewerbe im Regen stehen lasse. Seit dem Regierungswechsel 1998 sei es das immer gleiche Trauerspiel: die rot-grüne Bundesregierung sichere der Binnenschifffahrt ihre Unterstützung zu und tue dann das genaue Gegenteil. Goldmann verweist darauf dass Arbeitsbesuch PGBi in Halle Am 2. Juni hat die Parlamentarische Gruppe Binnenschifffahrt (PGBi) den Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) besucht. Im Zentrum der Diskussion stand der Saaleausbau in der Form eines Kanals von der Elbe bis Calbe. Der Präsident des VHdS, Manfred Sprinzek, nannte diese Maßnahme ‘zugleich wirtschaftlich und umweltverträglich’. Das betonte auch MdB Michael Goldmann: ‘Wir müssen die Chance an der Saale nutzen, in dem wir sie ertüchtigen und den Beweis erbringen, dass Schifffahrt und Umwelt miteinander in Einklang stehen.’ Gleichzeitig warnte Goldmann: sollte auch der Saalekanal verhindert werden, so seien die Mittel für den Bau eines solches Vorhabens auf unabsehbare Zeit verloren. Von MdB Christoph Bergner der Binnenschifffahrt von Vertretern der SPD mehrfach eine Steuererleichterung beim § 6b Einkommenssteuergesetz in Aussicht gestellt worden sei. Doch jetzt habe Finanzministerium hat klargestellt dass die von Rot/Grün abgeschaffte Begünstigung des Veräußerungsgewinns bei Reinvestition nicht wieder eingeführt wird. Soweit der FDP-Politiker. Dass auch in den heutigen schwierigen Zeiten Steuererleichterungen möglich sind, zeigt die Ankündigung von Bundeskanzler Gerd Schröder auf der Maritimen Konferenz in Lübeck. Nahezu zeitgleich mit der Absage an die Binnenschiffahrt stellte Schröder der Seeschiffahrt Steuererleichterungen im Bereich der Lohnsteuer in Aussicht. Damit soll eine Rükkkehr ausgeflaggter Schiffe erreicht werden. wurde der Beschluss zur Aufnahme des Saalekanals in den vordringlichen Bedarf als einen über ein Jahrzehnt vorbereiteten Erfolg bezeichnet. Die Bestrebungen von grüner Seite, Ausbaumaßnahmen an Elbe und Saale zu verhindern, sei eine Verhinderung des Aufbaus Ost in dieser Region. Mit dem Beschluss für den Saalekanal hat es gleichzeitig auch zu Irritationen darüber geführt, als Folgebedarf den Ausbau der Elbe einzufordern. Nach Angaben der PGBi-Sprecherin Annette Faße (SPD), sollte die Grundinstandsetzung der Elbe wieder aufgenommen werden. ‘Dann bin ich sicher dass sich die Verkehre auf Elbe und Saale wieder beleben werden.’ MdB Undine Kurth (B90/Grüne) erklärte die Bedenken der Grünen: Eventuell viel Geld auszugeben, dass sich am Ende vielleicht nicht rechne. Unbekannte Gruppe strebt qualifizierte Mehrheit DBR an Spekulation um die Übernahme der Deutschen Binnenreederei (DBR) tauchten in der Vergangenheit immer wieder auf, zuletzt um die Jahreswende. Damals hieß es dass eine deutsche Binnenschifffahrtsreederei, deren Eigentümer seine Wurzeln in der Entsorgungsbranche hat, an der DBR interessiert sei. Auf Anfrage hatte seinerzeit einer der Hauptaktionäre der DBR und gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrates gegenüber der Binnenvaartkrant erklärt dass dies ein unbegründete Gerücht sei. Von Hermann Blank- mann Jetzt tauchen wiederum Spekulationen um eine Übernahme auf. Doch dabei handelt es sich keineswegs um ein Gerücht. Der Binnenvaartkrant liegen Unterlagen vor die die Ernsthaftigkeit des Übernahmeversuches bestätigen. Mit Datum vom 12. Mai 2003 schrieb ein gewisser Rainer Grote, seines Zeichens Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, von ‘Velten Franz Jakoby - Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Notar’ mit Sitz in Düsseldorf und Berlin die DBR-Aktionäre an. ‘Namens und im Auftrag international tätiger Investoren aus dem Bereich Transport und Logistik’ sei man daran interessiert die qualifizierte Mehrheit der Anteile an der DBR zu übernehmen. Falls der angeschriebene Aktionär am Verkauf seiner Aktien interessiert sei, sollte dieser in einer beigefügten und befristeten Verpflichtungserklärung die Zahl der Aktien und den Kaufpreis pro Aktie benennen. Den günstigsten Anbietern werden vom anonymen Auftraggeber ein Angebot zur Übernahme der Aktien unterbreitet. Die Rükkantwort sollte bis Ende Mai 2003 erfolgen. Die Übertragung des Eigentums der Aktien erfolgt Zug um Zug gegen Eingang des Kaufpreises auf ein durch den Verkäufer genanntes Konto. Die abgegebene Verpflichtungserklärung gilt bis Ende Juni 2003. Die Einzelheiten des Vermögensübergangs werden in einem separaten Kaufvertrag geregelt. Der Aktienerwerb soll spätestens Mitte Juni 2003 über die Bühnen gegangen sein. Bei vielen angeschriebenen Aktionären, die im Grunde genommen nichts gegen eine Übernahme der Aktien der Reederei haben, die nicht gerade vor Kraft strotzt, hat diese Nachtund-Nebel-Aktion wenig Befall gefunden.

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