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2003-13

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PAGINA 36 17 JUNI

PAGINA 36 17 JUNI 2003 Het is leuk om van stapel te lopen! Wij feliciteren de familie Werkman met het kvb Empire en familie Visser met het kvb Catharina en wensen beiden veel succes Behouden vaart! (050) 525 55 00 (0180) 48 72 27 www.son.nl GEFELICITEERD! De ING Bank Zwolle Binnenvaartcentrum Noord wenst de koppelverbanden Empire en Catharina een behouden vaart. meer weten Friesewal 1, Zwolle Tel: 038-4292303 Fax: 038-4292310 E-mail: binnenvaartdesk.zwolle@ingbank.nl Gebr. Sluyter koersbepalend in verzekeringen Wij verzorgden de complete betimmering van het kvb Empire en kvb Catharina V.O.F Werkman en Zn veel succes en een behouden vaart met het kvb Empire en wensen V.O.F. Werkman en Zn en familie Visser een behouden vaart Beurs-World Trade Center, Beursplein 37 Postbus 30101, 3001 DC Rotterdam Receptie 17e verdieping Telefoon 010-405 20 00, Telefax 010-405 52 52 Officieel vertegenwoordiger van “The Standard P. & I. Association Ltd.” te Londen. Doornenburgsestraat 33 6691 HB Gendt Tel. 0481 - 421267 Fax. 0481 - 424272 E-mail: info@willemsen-interieurbouw.nl

PAGINA 37 17 JUNI 2003 Der im Zuge der EU-Osterweiterung zu erwartende stärkere Warenaustausch kann nur dann in geordneten Bahnen verlaufen, wenn das Binnenschiff stärker genutzt wird. Lkw und Bahnen allein werden diese Aufgabe nicht bewältigen können, sagte Hamburgs Hafen- und Wirtschaftssenator Gunnar Uldall jetzt beim Empfang des Teilnehmer des IVR-Kongresses in Hamburg. Redaktion : Sarah De Preter • Telefon : +31 (0)10 2097050 • Mobil : 0031 - 622701893 • Email : binnenvaartkrant@web.de IVR-MITGLIEDERVERSAMMLUNG IN HAMBURG ‘EU-Osterweiterung verlangt nach massiver Einbeziehung des Binnenschiffs’ dann werde der Hamburger Hafen bis Jahresende die magische Grenze von sechs Mio. TEU erreichen. Zur Erinnerung: 2002 war es 5,3 Mio. TEU. Um diese Mengen zu bewältigen, seien alle Verkehrsträger gefordert. Uldall erinnerte daran dass die von Experten in den 90er-Jahren gemachten Prognosen für den Hamburger Hafen erst im Jahr 2015 (!) eine Umschlagleistung von 6,5 Mio. TEU erwarten ließen. Der Hafensenator wörtlich: ‘Ich sage Ihnen: Diesen Wert werden wir bereits früher erreichen!’ Wie groß der Handlungsdruck in Sachen Hinterlandverkehr ist, Industrie im Hinterland sei auf kostengünstige Transportmöglichkeiten angewiesen! Ausbaustopp Auch Dr. Eberhard Hirsch, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes, hob in seinem Vortrag während der Mitgliederversammlung auf das einmalige Potenzial des Binnenschiffs beim Seehafenhinterland- Verkehr des Hamburger Hafens ab. Wenn eine über das Jahr hinweg stabile Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter vorhanden wäre. Statt heute nur 1,5 Mio. Tonnen, die zwischen Hamburg und dem elbaufwärts gelegenen Hinterland in beiden Verkehrsrichtungen bewegt werden, könnten bis zu 5,6 Mio. Tonnen transportiert werden. Auch Hirsch wiederholte die zentrale Forderung seiner Einrichtung nach einer Aufhebung des Ausbaustopps. Dadurch würden Investitionen seitens der entlang des Flusses angesiedelten Betriebe, auch der Binnenhäfen, aber auch der öffentlichen Hand in Höhe von rund 300 Mio. EUR in Frage gestellt. Dr. Eberhard Hirsch: Ausbaustopp der Elbe stellt Investitionen der Unternehmen in Frage. (Fotos Eckhard-Herbert Arndt) Hirsch machte dennoch einen kleinen Lichtblick aus. ‘Es mehren sich nach unseren Informationen in der Bundesregierung und im Bundestag an der Richtigkeit des Kabinettsbeschlusses zum Ausbaustopp.’ Hafensenator Gunnar Uldall: Leistungsstarkes Binnenschiff ist im ureigenen Interesse des Hamburger Hafens. Das heiße aber auch dass die Qualität des Wasserstraßennetzes deutlich verbessert werden müsse. Der von der Bundesregierung als Reaktion auf das massive Sommerhochwasser 2002 verhängte Ausbaustopp im deutschen Flusssystem müsse daher schnellstens aufgehoben werden, forderte Uldall erneut. Von Eckhard-Herbert Arndt Aus Sicht der Hamburger Hafenwirtschaft ist die Fortsetzung und Vollendung der Ertüchtigung der Elbe in Richtung Osten ein absolutes Muss. Uldall verwies auf die hohen Zuwachsraten im Hamburger Containerumschlag. Allein in den ersten vier Monaten 2003 betrug das Mengenplus auf TEU-Basis 15 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vergleichszeitraum 2002. Setze sich diese Entwicklung in den kommenden Monaten fort, ‘und Vieles deutet darauf hin’, lasse sich am Beispiel ‘großer Mitbewerber des Hamburger Hafens ablesen’. Ohne sie beim Namen zu nennen, spielte der Hamburger Hafensenator auf die großen Westhäfen an. Uldall stellte klar dass der Hamburger Hafen den Elbe-Seiten- Kanal nicht als Alternative zu einer ertüchtigten Elbe betrachtet. Das Problem seien die zu niedrigen Brücken im Zuge des Elbe-Seiten-Kanals. Sie erlaubten nur einen Transport der Container in zwei Lagen übereinander. Uldall: ‘Darunter leidet die Wirtschaftlichkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Binnenschiffs.’ Nutznießer eines gut funktionierenden Wasserstraßensystems Elbe sei neben dem Hamburger Hafen auch die Wirtschaft in den ostdeutschen Bundesländern und in Tschechien. Denn die Sven Gerhard übernimmt das Ruder von Ton Roos Ton Roos und Sven Gerhard (rechts). (Foto Eckhard-Herbert Arndt) Auf der Kommandobrücke der IVR hat ein Neuer das Sagen: Dr. Sven Gerhard übernimmt für ein Jahr den IVR-Vorsitz. Auf der Hauptversammlung des Verbandes Anfang Juni in Hamburg erfolgte die formelle Stabübergabe durch den bisherigen Amtsinhaber Ton Roos. ‘Es sind recht große Fußstapfen in die ich trete,’ kommentierte Gerhard vor den Delegierten den offiziellen Wechsel. Zum neuen Vize-Vorsitzenden wurde der Schweizer Heinz Amacker ernannt. Übrigens: Die IVR-Mitgliederversammlung fand zum ersten Mal in der Geschichte der Organisation in Hamburg statt. Zu den Höhepunkten der diesjährigen Hauptversammlung gehörte ein Workshop in dem Experten engagiert über die Grenzen der Versicherbarkeit in der Binnenschifffahrt diskutierten. IVR-Generalsekretärin Theresia Hacksteiner kündigte an dass solche Themen-Workshops in Zukunft in regelmäßigen Abständen organisiert werden sollen, um den wachsenden Bedarf nach hochwertiger Fachinformation zu befriedigen. Auch der Empfang im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg gehörte zu den Highlights. Hafen- und Wirtschaftssenator Gunnar Uldall begrüßte die Gäste im Kaisersaal des imposanten Rathauses und hielt ein Plädoyer für eine leistungsstarke Binnenschifffahrt in Europa. Es war eine gelungene Hauptversammlung, die auch wichtige fachliche Ergebnisse brachte. Das Jahrestreffen 2004 steht bereits fest: Es findet am 10. und 11. Juni in Basel statt.

Binnenvaartkrant