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2003-08

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PAGINA 38 8 APRIL

PAGINA 38 8 APRIL 2003 Aus der Flaschenpost Über viele positive Entwicklungen berichtet in der letzten Flaschenpost der Verein Frauen in der Binnenschifffahrt. ‘Wenn Menschen ehrlich und tolerant zusammen arbeiten, kann man trotz aller Widrigkeiten ein erfolgreiches Vereinsjahr abschließen,’ schreibt dazu die Vereinsvorsitzende Ilka Heger. Der Verein habe im vergangenen Jahr alte Kontakte intensiv gepflegt und neue geknüpft. So seien die Frauen in der Binnenschifffahrt im März auf Einladung der Firma Dunker nach Hamburg gefahren. Ferner seien sie bei verschiedenen Veranstaltungen in Berlin vertreten gewesen. Durch die Mitarbeit im Forschungsprojekt eBusi-Net hätten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Gedankenaustausch ergeben. Im Herbst wurde vom Verein eine Spendeaktion für die Flutopfer an der Elbe durchgeführt. Darüber hinaus hat das Rhein- Ruhr-Institut an der Gerhard- Mercator-Universität zusammen mit den Frauen eine Modellmaßnahme entwickelt, die insbesondere auf die Frauen in der Binnenschifffahrt zugeschnitten ist. Der Fernlehrgang Qualifizierung von Binnenschifferinnen hat im Monat März angefangen. Wenn es doch bloß überall so gut ginge... ‘Was ist los im Staate Deutschland,’ fragt sich Karin Scheubner angesichts der hoher Arbeitslosigkeit. Immer weniger Arbeitende werden für die im Sommer prognostizierten fünf Millionen Arbeitslosen sorgen müssen. ‘Eine tolle Motivation,’ meint Scheubner. ‘Der Mittelstand und die kleinen Selbständigen sind diejenigen, die die deutsche Wirtschaft überhaupt noch am Leben halten. Die Bürokratie verwaltet und zu Tode, wer in Deutschland innovativ ist, wird gebremst.’ Klare Sprache. Auch zum Thema Binnenschifffahrt. ‘Die Politik lässt zu dass sogenannte Umweltschutzer die Schaffung neuer Arbeitsplätze verhindern, weil ihnen Frösche, Raupen oder Grashalme wichtiger sind als Menschen.’ Das MS Jenny der Familie Scheubner wird auch in diesem Jahr wieder als Ausstellungsschiff durch Deutschland fahren. Momentan wird noch Weizen transportiert aber bald wird das anders aussehen. Am 9. Juli 2003 wird in Düsseldorf an den Rheinterrassen die neue Ausstellung Chemie im Alltag zum Jahr der Chemie eröffnet. Bis zum 13. Juli liegt das Schiff in Düsseldorf, vom 17. bis zum 20. wird es im Duisburger Innenhafen liegen. Vom 21. bis zum 23. ist die Jenny in Oberhausen am Kaisergarten, vom 24. bis zum 25. in Dortmund. Weitere Stationen sind Henrichenburg (am Industriemuseum Altes Schiffshebewerk) und Dorsten. Das MS Jenny hat deshalb wieder den Zuschlag als Ausstellungsschiff bekommen, weil die Ausstellung im letzten Jahr mit 117.000 Besuchern und 65 Millionen Medienkontakten laut Bundesforschungsministerium ‘der Renner’ gewesen ist. Gleichzeitig war das ‘Geoschiff’ eine tolle Art der Öffentlichkeitswerbung für die Binnenschifffahrt auf den deutschen Wasserstraßen. Zu den traditionellen Samstagtreffen des Vereins Frauen in der Binnenschifffahrt werden alle herzlich eingeladen: 3. Mai in Cuxhaven (auf Einladung von der Schirmherrin, Frau Fasse). 5. Juli im Schifferkinderheim Würzburg. 6. September im Haus der Schiffergemeinde in Homberg. 8. November im Haus der Schiffergemeinde in Homberg. Mehr Untersuchungen zum Donau-Ausbau Die Entscheidung um den Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen lässt weiterhin auf sich warten. Der bayerische Verkehrsminister Otto Wiesheu und Bundesverkehrsminister Stolpe wollen weitere Untersuchungen zu den verschiedenen Ausbauvarianten durchführen lassen. Diese sollen in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. Im Sommer 2002 hatten die Regierungsparteien in Berlin beschlossen die Wasserstraße ohne Staustufen auszubauen. Immer wieder wurde mittlerweile seitens der Bundesregierung darauf hingewiesen, dass nur ein ‘sanfter’ Ausbau in Frage kommt. Otto Wiesheu beharrte indes auf den Ausbau mit mindestens einer Staustufe. Nun soll also noch weiter untersucht werden, erst dann wird ein Raumordnungsverfahren gestartet. Certified according to DIN EN ISO 9001/DIN EN ISO 14001 Diving company certified and licensed by Germanischer Lloyd ISM-Code certified in accordance with SOLAS D-26382 Wilhelminahaven • Schleusenstr. 22 A Telephone +49 (0)4421 15 45-0 • Telefax 15 45 33 e-mail: jade-dienst@jade-dienst.de Website: www.jade-dienst.de ASS Allgemeine Schiffs - Service GmbH Motoren ◆ Getriebe ◆ Hydraulik ◆ Pneumatik IVECO ◆ ABC-Diesel ◆ REINTJES ◆ Parker Sempress Gartenstraße 22 ◆ 47198 Duisburg – Homberg Tel.0 20 66 /1 23 86 ◆ Fax 0 20 66 1 02 40 • Floating-crane works Zum verkauf: DEUTSCHE BEILAGE Fahrende Imbis Bj 1988, L 12 B 5,80 D 0,80 mtr, Fixpunkt: 3,00 mtr., Motor: 2 x Iveco 80 ps Generatormotor: Deutz, 55 kVa, 220/380 Volt, 120 ps Info: +31 (0)6-51 16 99 25 fokko-karin@zonnet.nl Kickers Möchten Sie ein Gesuch, ein Angebot oder eine Mitteilung veröffentlichen? Dann schalten Sie eine Kleinanzeige in der Binnenvaartkrant. "Kickers" ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen eine exzellente Möglichkeit, die Binnenschifffahrt zu erreichen. Wann erscheint Ihr "Kicker" in der Zeitung? Wenn wir in der geraden Woche vor Freitag 12.00 Uhr Ihr Kicker-Formular erhalten, so steht Ihre Kleinanzeige am darauf folgenden Dienstag (in der ungeraden Woche) in unserer Zeitung. Wie füllen Sie das Kicker-Formular aus? = 1 + > ? @ 1 + A B 1 C D 2 E 1 0 1 + = > F G A ? H = 1 + > + 0 A H ? @ @ 1 B F G 1 + 1 B + K J A ? F G 1 + K @ L B A F G 1 + 0 1 + L M 2 ? 1 2 + 1 B + K J A ? F G 1 + C 2 1 B , H A A 1 + K Berechnen Sie zusätzlich noch 2 Eur/Dm 3,91 Verwaltungskosten obenauf Ihre Kicker-Anzeige Preis. 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PAGINA 39 8 APRIL 2003 GESPRÄCH MIT BDB-PRÄSIDENT HEINZ HOFMANN BDB bietet BDS Sitz im Präsidium und in der Geschäftsführung an Der Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt (BDB) ist nicht daran interessiert den Bundesverband der Selbständigen, Abteilung Binnenschiffahrt (BDS) zu übernehmen, zu ‘schlucken’ oder sonst in irgendeiner Weise untergehen zu lassen. An einem Beitritt ist der BDB nach wie vor interessiert. Dies erklärte BDB-Präsident Heinz Hofmann in einem Gespräch mit De Binnenvaartkrant. In letzter Zeit seien in der Presse im Zusammenhang mit dem Beitritt der Deutschen Sektion der Europäischen Fluss-See- Transport Union (ERSTU) viele missverständliche, zum Teil sogar falsche Äußerungen aufgetaucht, so Hofmann. Er bestätigte dass er in der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Binnenschiffahrt keine geeignete Plattform für die Vertretung des Gewerbes sieht. Hier vermisst er effektive Entscheidungsstrukturen, die konkrete Ergebnisse herbeiführen. Von Hermann Blankmann Aufgrund der Doppelbelastung als Präsident des BDB und als Vorstandsvorsitzender der Mainschiffahrts-Genossenschaft (MSG) fehle ihm die Zeit und auch die Energie, sich in einem dritten Gremium entsprechend zu engagieren. Zudem ist der BDB nicht bereit dem BDS in der Arbeitsgemeinschaft ein gleichsam kostenloses Forum zu bieten, in dem zudem nicht zum Ausdruck kommt wie stark die jeweils vertretenen Gruppen sind. Hofmann ist nach wie vor der Ansicht dass der BDB den größten Teil der deutschen Binnenschifffahrt – auch der Partikulierschifffahrt – vertritt. Der BDB-Präsident weist die Spekulation zurück dass sein Verband in Zukunft mit finanziellen Problemen zu kämpfen habe. Zwar ist auch der BDB nach dem Auslaufen der Gelder aus den Transportzentralen nicht gerade auf Rosen gebettet. Hofmann konnte allerdings vor zwei Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um ein Drittel durchsetzen. Dadurch ist die Finanzierung des Verbandes für die nächsten fünf Jahren gesichert, wie entsprechende Haushaltspläne für diesen Zeitraum zeigen. Weitere Einsparungen im personellen Bereich des Verbandes werde es nicht geben. Würde man die Mitarbeiterzahl in Haus Rhein reduzieren, könne keine effektive Arbeit mehr geleistet werden. Umorientieren Von der finanziellen Ausstattung her sieht sich Hofmann eindeutig im Vorteil gegenüber dem BDS. Dieser kann auf Dauer seinen gegebenen Zweck nicht erfüllen. Der BDS muss sich – will er überleben – umorientieren. Eine Orientierung Richtung Niederlande würde bedeuten dass der BDS nicht mehr in Anspruch nehmen kann als nationaler Verband die Interessen ohne Rükksicht auf niederländische Vorstellungen, die ja bekanntlich nicht unbedingt den deutschen entsprechen, wahrzunehmen. Als Lösung bietet Hofmann die Integration des BDS in den BDB an. Der BDB-Chef hat hier ganz konkrete Vorstellungen und Angebote an den BDS. So könnte er sich vorstellen dass der BDS in der Partikulierkommission eingebettet wird, ohne dass allerdings ein Verband im Der BDB-Präsident Heinz Hofmann. (Foto BDB) Verband entsteht. Die BDS- Geschäftsführung in der Person von Andrea Beckschäfer könnte selbstverständlich übernommen werden. Zudem ist es für Hofmann vorstellbar dass der BDS einen Sitz im Präsidium erhält. Beide Positionen wurden dem BDS bereits in einem persönlichen Gespräch unterbreitet. Das Angebot an den Bonner Verband geht jedoch nicht so weit dass der BDB seinen Namen ändern wird. Allerdings kann Hofmann sich vorstellen dass in einem Untertitel die neue Situation dokumentiert wird. So könnte es z.B. heißen: ‘BDB Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt’ und im Untertitel ‘Die Vereinigung der deutschen Reedereien und Partikuliere’. Keine ‘Partikulier artikulier- fresser’ Hofmann macht allerdings unmissverständlich klar dass der BDB auch weiterhin ohne die Integration des BDS die Interessen der deutschen Binnenschifffahrt vertreten wird. Es ist in der Politik jedoch einfacher wenn man mit einer Stimme auftreten kann, wie dies ja bereits bisher in der Mehrzahl der Themen der Fall ist. Auch ist Hofmann daran gelegen dass bei einer Integration des BDS in den BDB sich kein neuer Verband in der vermeintlichen Nachfolge des BDS bildet. Dies würde wieder Probleme bei der politischen Vertretung bringen, denn die Politik neige dazu – ganz im Gegensatz zu den eigenen Regularien – Splittergruppen und Gruppierungen unterhalb der Fünf-Prozent-Grenze übermäßige Bedeutung zu schenken. Abschließend unterstrich Hofmann dass der BDB und erst recht er selbst als Genossenschaftsvorstand keine ‘Partikulierfresser’ sind. Nicht nur im BDB, sondern auch bei der MSG kämpfe er für die Belange der deutschen Binnenschifffahrt, bei der die Partikulierschifffahrt eine große Rolle spielt. In diese Richtung arbeite auch der BDS. Über die Wege gebe es allerdings unterschiedliche Vorstellungen. Da müsse sich doch eine Kompromiss finden lassen, wobei Hofmann einräumt dass er sich mehr der Sache zuwende als die Diplomatie anzuwenden. Die alten ideologischen Grabenkämpfe früherer Jahre seien jedoch überholt, und angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sei dafür auch keinen Platz mehr. Hafen Wolgast wartet auf weitere Peenestrom-Anpassung Der Ostseehafen Wolgast will am Wachstum des Küstenschiffsverkehrs teilhaben. Eine wichtige Maßnahme um dieses Ziel zu erreichen, ist für Hellmut Heinz, Mitglied der Geschäftsführung bei der Wolgasteter Hafengesellschaft (WHG), dass die rund 27 Km lange Fahrrinne des nördlichen Peenestroms rasch weiter vertieft wird. ‘Die Schifffahrt benötigt 7,50 m,’ so Heinz. Derzeit liege die Fahrrinnentiefe bei 6,50 m. Zum Vergleich: Zu DDR-Zeiten belief sich die Fahrrinnentiefe des nördlichen Peenestroms gerade auf 5,50 m. Nutznießer einer erneuten Fahrrinnenanpassung seien neben dem Hafen auch die Peenewerft in Wolgast. Von Eckhard-Herbert Arndt Die Stadt Wolgast hat inzwischen einen Antrag auf Durchführung dieser Maßnahme gestellt. Er werde augenblicklich von der Landesregierung in Schwerin geprüft, bevor ein entsprechender Antrag an den Bund gehen kann. Dieser muss die Kosten für die Maßnahme tragen, da es sich auch bei der Peene um einen Die Deutsche Binnenreederei (DBR) mit Sitz in Berlin hat die klimatisch schwierige Winterzeit gut überstanden. Nachdem Mitte März die letzten eisbedingten Sperrungen in der brandenburgischen Wasserstraßen aufgehoben wurden, gibt es jetzt wieder überall freie Fahrt. Trotz der eisbedingten Behinderungen konnten während des Winters die Berliner Kraftwerke termingenau mit Kohle versorgt werden. Auf der Elbe wurden die Containerverkehre fahrplanmäßig abgewickelt. Auch Schwergut- und Großraumtransport konnten vertragsgemäß durchgeführt werden. All diese Verkehre trugen wesentlich zum Betriebsergebnis bei. Von Hermann Blankmann Entgegen dem allgemeinen Trend im Binnenschifffahrtsgewerbe blickt die DBR optimistisch in die Zukunft, kann sie doch auf einige interessante Aufträge verweisen. So hat die DBR kurzfristig in Kooperation mit Bundeswasserstraße handelt. Hinter dem Hafen Wolgast, der sich selbst als ‘klassischen Nischenhafen’ mit dem Schwerpunkt östliches Vorpommern sieht, liegt kein einfaches Jahr. Die Umschlagleistung ging um 17 Prozent auf rund 802 000 t zurück. So litt der vorpommersche Hafen stark unter dem ‘schlechten Erntejahr’. Heinz: ‘Bei uns spielt der Getreideumschlag traditionell eine große Rolle.’ Für 2003 ist Heinz allerdings ‘zuversichtlich gestimmt’. Die technische Ausrüstung des Regionalhafens sei ‘top’. Zum Bestand gehören unter anderem zwei Portal-Drehkräne und sechs Mobilkräne. 2000 m2 geschlossenes und weitere 2000 m2 Freilager stehen für die Zwischenlagerung von Gütern zur Verfügung. Das voll erschlossene Hafengewerbegebiet erstreckt sich über 5,5 Hektar. Im Hinterland-Verkehr spielt das Binnenschiff eine wichtige Rolle. Heinz: ‘Wir fertigen im Jahresdurchschnitt 100 Binnenschiffe im Jahr ab.’ An der 1992 gegründeten WHG sind zu jeweils 50 Prozent Stadt Wolgast sowie die Firma Hegemann & Cämmerer & Co.KG beteiligt. Das Unternehmen beschäftigt 15 Mitarbeiter Deutsche Binnenreederei mit interessanten Aufträgen der Hafenbetriebsgesellschaft Braunschweig für die Volkswagen AG den Containertransport von 3.000 TEU mit Autoteilen nach Hamburg übernommen. Diese Transporte laufen neben den fahrplanmäßigen Containertransporten für den deutschen Autobauer. Die Abwicklung muss innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Deshalb setzt die DBR fünf Schubboote und 14 große Containerschubleichter speziell für diesen Verkehr ein. Der Hafen Braunschweig hat zusätzliche Depotflächen zur Verfügung gestellt und arbeitet für diesen Transport im Mehr- Schicht-Betrieb. Ein weiterer spektakulärer Auftrag wird in diesen Tagen abgewickelt. Ein Schiffskasko mit einer Länge von 135 Meter, einer Breite von 15 Meter sowie einer Höhe von 7,60 Meter muss von Melnik über die Elbe nach Hamburg befördert werden. Der Transport erfolgt mit zwei leistungsstarken Schubbooten. Im Vorfeld waren umfangreiche Planungen und Abstimmungen mit den Wasser- und Schifffahrtsämtern notwendig. Für die nächsten Monate stehen weitere Spezialtransporte ab Melnik an.

Binnenvaartkrant